Der bayerische AfD-Landtagsabgeordnete Benjamin Nolte hat ein Video gedreht. Neben ihm läuft ein Mann mit Sonnenbrille, der einen Verfassungsschützer mimen soll – der persönliche Aufpasser, der ihm nicht von der Seite weicht.

Nolte erklärt derweil, er werde für seine "politische Haltung und Engagement" beobachtet, eine Straftat liege ja nicht vor.

Ich habe die 134 Kommentare darunter ausgewertet. Das Ergebnis ist unangenehm – und zwar für uns.

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#afd #nolte #verfassungsschutz #facebook

This entry was edited (Tuesday, August 11, 2026, 6:09 PM)
in reply to Waidler

Nolte hat dort so gut wie keine Anhänger. Vier, vielleicht fünf Kommentare stehen auf seiner Seite. Klingt nach Erfolg. Ist keiner.

Denn zwei Drittel der übrigen sind reine Beschimpfungen. Dazu Sprüche über Aussehen, Frisur, vermuteten Alkoholkonsum. Mindestens ein Beitrag dürfte strafrechtlich relevant sein.

Wer ein Video über die eigene Verfolgung dreht, braucht einen Beleg dafür. Den lieferte die Kommentarspalte binnen Stunden. Frei Haus, in Screenshot-Qualität.

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in reply to Waidler

Rund sieben Kommentare haben geliefert. Einer trennte sauber: Dass Nolte beobachtet wird, stimmt. Dass es um seine Meinung gehe, nicht. Genannt werden Unterstützung der Identitären Bewegung, Teilen ihrer Inhalte, gemeinsames Auftreten.

Fünf Prozent. Und genau die kann Nolte nicht brauchen – dagegen müsste er argumentieren. Er tut es nicht, er macht Witze.

Wer nichts zu widerlegen hat, dreht ein Filmchen. Wer ihn beschimpft, dreht mit.

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