Warum heißt es eigentlich immer „minderjährige Frauen“ und nicht einfach Teenager, Jugendliche, Mädchen oder… Kinder? Die Formulierung „minderjähriger Mann“ hab ich irgendwie fast noch nie so gehört. 🤨
@dl1eam der Begriff ist "underage women", AFAIR. Sehr junge weibliche Menschen, die patriarchal gelesen ja schon fortpflanzungsfähig sind, also Frauen. Das "underage" bezieht sich auf die geltende Rechtslage. Auch "einvernehmlicher Sex" ist für diese Männer mit diesen Jugendlichen illegal. Um das zu verschleiern, wird diese Begrifflichkeit gewählt.
- weil es bei #frauen um eine, dem #patriarchat zu Verfügung stehende Masse geht, die in Klassen eingeteilt werden will. Qualitätsmerkmale, ein nutriscore. Früher gabs ja noch die Kategorie „Fräulein“… #epstein #frauen
Außerdem gab es eine Zeit, die in manchen Ländern noch gar nicht so lange her ist, wo Mädchen teilweise ab 3 Jahren schon verheiratet werden konnten. Oder, wenn sie alt waren, mit der ersten Menstruation.
@fraunora O.k. Ich muss zugeben, ich verfolge diese Berichterstattung nur oberflächlich. Ich denke, die veröffentlichten Dokumente sind so ausgewählt, dass bestimmte Leute dadurch nicht belastet werden.
@friedensbote Ich weiß nicht, wen du mit "bestimmte Leute" meinst. Aber die Dokumente lassen zB Rückschlüsse auf Namen, Alter und aktuellen Wohnort der Opfer zu während Täterinhalte großzügig geschwärzt sind. Das ist tatsächlich kein Fall, bei dem man sich mit nur oberflächlichem Wissen in Diskussionen begeben sollte. @kattascha
@fraunora @friedensbote Meine 5 Gedanken dazu: 1. Den Ausganspost kann ich voll unterstreichen! 2. Ich hab da auch IMMER im Hinterkopf, Trump hat die Files freigegeben, das wichtigste erfahren wir wohl nicht (das Wichtigste aka Trump als Täter) 3. Ok, wir erfahren jetzt, über wen er noch seine schützende Hand hält und über wen nicht. 4. Noch immer sind die Opfer der Spielball. Von Gerechtigkeit ist nichts (noch nichts, die Hoffnung stirbt zuletzt) zu spüren
@geregelt Frauen sind keine Mädchen (und wenn sie sich trotzdem selbst so bezeichnen ist das ok, aber gibt Außenstehenden trotzdem nicht das Recht) und Mädchen aka 'minderjährige Frauen' sind keine Frauen.
Frauen als Mädchen zu betiteln macht sie klein, leichter händelbar, nimmt ihnen das Recht zur Selbstbestimmung etc
Mädchen als minderjährige Frauen zu bezeichnen ist nichts anderes als sie für fickbar zu erklären. Weil Mädchen darf Mann ja nicht, Frauen aber schon....
@Seitansbraten Ich kann nicht folgen – das war doch genau die Frage? (Warum man minderjährige Frauen und nicht Mädchen sagt) von @kattascha ? Eine Antwort gibst Du ja: weil es herabwürdigend ist (oder verstanden werde könnte).
In der Formulierung "minderjährige Frauen" steckt bereits die Täterperspektive. Weil Frauen "alt genug" für Sex sind. Damit werden die Taten gerechtfertigt. Dasselbe gilt für "Kindfrauen" oder "Lolitas". In diesen Fällen ist eine Minderjährige die "Verführerin" des "machtlosen" erwachsenen Mannes.
Weil es um Straftaten geht, und das nun mal die präzise Bezeichnung ist. Männer werden selten Opfer von Sexualstraftaten, bzw zumindest hört man selten davon.
In Deutschland ist tatsächlich beides üblich: Weibliche Kinder zu sexualisieren und erwachsene Frauen zu infantilisieren. Immer so, wie es den (cis) Männern gerade passt.
@carolin Danke für das Bemühen. In den ersten 10 Links geht es um Teenager-Schwangerschaften. Analog geht es beim Begriff "minderjährige Männer" oft um Kinderehen. Beides sind keine willkürlichen Zuschreibungen von Geschlecht, sondern relevant für den Sachverhalt, um den es in den Texten geht. Alternativ könnte man von minderjährigen weiblichen Jugendlichen sprechen oder von minderjährigen männlichen Jugendlichen. Ob das besser wäre?
@Kraemer_HB Und wenn eine Dreizehnjährige schwanger ist, dann ist sie automatisch eine Frau? Eher nicht.
Natürlich wäre „Jugendliche“ (oder auch nur „Minderjährige“, je nach Alter) eine bessere Formulierung. Denn die Formulierung „minderjährige Frauen“ wird nun mal genutzt, um es zu verklausulieren, wenn Männer sich an Kindern vergehen.
@carolin Ich habe beschrieben, worum es in den ersten 10 Treffern Deiner Suchwortkombination geht. Deshalb nehme ich an, Du meinst, dass die Formulierung "minderjährige Frauen" nun mal genutzt wird, um zu verklausulieren, wenn minderjährige Männer sich an Kindern vergehen.
@Kraemer_HB Nein, ich meine, was ich geschrieben habe.
(Übrigens zeigt Google bei dieser Suche anscheinend für jede*n die Treffer an, die es für die suchende Person am relevantesten halt. Während bei mir als Feminist*in also z. B. eine Webseite über Mädchenhandel und ein Bericht der Tagesschau über sexualisierte Gewalt dabei sind, sind es für Dich wohl Webseiten, in denen es um einvernehmlichen Sex von Minderjährigen mit Minderjährigen geht.)
@Kraemer_HB Naja, jetzt hast Du zumindest auf den Link geklickt, das ist ja eine Nutzung.
Wie genau der Algorithmus da funktioniert werden wir aber nie wissen, vermute ich. Müssten vielleicht andere Leute hier mal erzählen, welche Ergebnisse sie so ausgespielt bekamen.
IMHO, weil der Plan ist, den Age of Consent auf 14 zu senken, wie es in vielen Ländern der Welt üblich ist, und damit den Kopf aus der Schlinge zu bekommen. Oder 13. Oder 12, was immer nötig ist. Die ganze Debatte mit „aber das sind ja im biologischen Sinne gar keine Kinder“ läuft ja schon länger, ursprünglich aus der wissenschaftlichen Ecke, wo das Argument ja als Abgrenzung zur juristischen Betrachtung legitim ist.
Das erreicht man, indem man eine juristische Formulierung für das Alter der Mädchen nutzt, und juristische Definitionen lassen sich vom Gesetzgeber ja ändern. Und zwar auch nachträglich: Eine Verurteilung für eine in der Vergangenheit strafbare, heute aber straffreie Tat ist in einem ordentlichen Rechtsstaat nicht möglich.
An dem ganzen Ding gibt es einen blöden Haken: Es geht ja nicht um freiwilligen Sex, sondern um Prostitution. Prostitution ist kein Sex aus Liebe und Spaß mit Freunden, den ich Jugendlichen jedes Geschlechts und Orientierung gerne gönne, sondern ein e
... Show more...
IMHO, weil der Plan ist, den Age of Consent auf 14 zu senken, wie es in vielen Ländern der Welt üblich ist, und damit den Kopf aus der Schlinge zu bekommen. Oder 13. Oder 12, was immer nötig ist. Die ganze Debatte mit „aber das sind ja im biologischen Sinne gar keine Kinder“ läuft ja schon länger, ursprünglich aus der wissenschaftlichen Ecke, wo das Argument ja als Abgrenzung zur juristischen Betrachtung legitim ist.
Das erreicht man, indem man eine juristische Formulierung für das Alter der Mädchen nutzt, und juristische Definitionen lassen sich vom Gesetzgeber ja ändern. Und zwar auch nachträglich: Eine Verurteilung für eine in der Vergangenheit strafbare, heute aber straffreie Tat ist in einem ordentlichen Rechtsstaat nicht möglich.
An dem ganzen Ding gibt es einen blöden Haken: Es geht ja nicht um freiwilligen Sex, sondern um Prostitution. Prostitution ist kein Sex aus Liebe und Spaß mit Freunden, den ich Jugendlichen jedes Geschlechts und Orientierung gerne gönne, sondern ein ekeliges Geschäftsmodell, und verlangt daher nicht nur Age of Consent, sondern auch Full Legal Capacity.
Und selbst wenn man sagen würde: Ok, dafür ist dann aber der Zuhälter verantwortlich, nicht der Kunde, der von der ausbeuterischen Situation gar nichts weiß, dann bleibt leider die Wahrheit hängen, dass ausgerechnet Ober-MAGA Trump genau zu diesem Kreis der Zuhälter gehört. Dessen Vorfahren seit der Ankunft in den USA in diesem Beruf tätig sind.
Eine Art von Relativierung um das Weltbild zu schützen?
Die Reichen und Überreichen sind ja nach der gängigen Erzählung die Guten. Wenn die Guten jetzt aber gar nicht die Guten wären, sondern ganz im Gegenteil abgrundtief verachtenswertes tun, würde ja die Grundgewissheit ins Wanken geraten. Also muss man das sprachlich irgendwie so weit relativieren, dass der Widerspruch aushaltbar bleibt.
Die Sprachregelungen bei Tötungen durch Autofahrende (aka Verkehrsunfall) funktionieren ähnlich.
Um zu kaschieren, wie widerlich, machtgeil und gewaltvoll es ist, als erwachsener Mann diese Jugendlichen zur sexuellen Verfügung haben zu wollen.
Beim Wahlfamilienkind fing es mit 11 Jahren an, dass erwachsene Männer sie angeierten und auch ansprachen. In der Öffentlichkeit. Vor anderen Leuten. Laut und prahlerisch. Ohne Scham. Weil sie sich dabei vormachen, sie würden damit ihr Begehren für eine "junge Frau" ausdrücken, während sie eigentlich öffentlich vorführen, dass sie sich echt gerne ein Kind sexuell gefügig machen möchten. Jede Wette teils dieselben Männer, die am Stammtisch in der Kneipe "Todesstrafe für Kinderschänder" fordern und sich von solchen "Perversen" meilenweit abgrenzen würden.
Die Doppelmoral funktioniert nur, wenn eins Mädchen ab dem leisesten Beginn der Pubertät das Kindsein abspricht.
Sexualisierte Belästigung, verbale Misshandlung und Verharmlosung
Aus dem selben Grund wieso unangemessene und consentlose Berührungen am Hintern als "Missverständniss" verharmlost wird, und verbale Gewalt durch Brüllen und wüten als "der Armer Mann hatte Angst um sein Ruf und ist Emotional geworden" abgetan wird.
dl1eam
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in reply to Katharina Nocun • • •Weil *nachschlag* wir das schon immer so gesagt haben!
Und vielleicht vielleicht noch keiner diese Frage gestellt hat. War dann mal überfällig.
zotheca
in reply to Katharina Nocun • • •Carmen Zedler
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Elischeva91
in reply to Carmen Zedler • •@Carmen Zedler @Katharina Nocun
Außerdem gab es eine Zeit, die in manchen Ländern noch gar nicht so lange her ist, wo Mädchen teilweise ab 3 Jahren schon verheiratet werden konnten. Oder, wenn sie alt waren, mit der ersten Menstruation.
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Friedensbote
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Friedensbote
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CEO Zahnfee Corporation GmbH
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1. Den Ausganspost kann ich voll unterstreichen!
2. Ich hab da auch IMMER im Hinterkopf, Trump hat die Files freigegeben, das wichtigste erfahren wir wohl nicht (das Wichtigste aka Trump als Täter)
3. Ok, wir erfahren jetzt, über wen er noch seine schützende Hand hält und über wen nicht.
4. Noch immer sind die Opfer der Spielball. Von Gerechtigkeit ist nichts (noch nichts, die Hoffnung stirbt zuletzt) zu spüren
Geregelt
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Seitansbraten
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Seitansbraten
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Frauen als Mädchen zu betiteln macht sie klein, leichter händelbar, nimmt ihnen das Recht zur Selbstbestimmung etc
Mädchen als minderjährige Frauen zu bezeichnen ist nichts anderes als sie für fickbar zu erklären. Weil Mädchen darf Mann ja nicht, Frauen aber schon....
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Geregelt
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Seitansbraten
in reply to Geregelt • • •@geregelt nope.
Herabwürdigung ist, wenn eins Mädchen zu erwachsenen Frauen sagt.
Gefährlich ist es, wenn jemand Mädchen als minderjährige Frauen bezeichnet
So schwer ist das doch nicht
Irrsinn Hilft ⚾ 🏈 🏀 🏒
in reply to Katharina Nocun • • •Mein Eindruck ist "minderjährige Frauen" ist vllt. nur überkorrekt ausgedrückt.
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Aki Moranaga
in reply to Katharina Nocun • • •Vermutlich war es ursprünglich als Oxymoron gedacht, ist aber doch bloß ein Contradictio in adiecto, ein Widerspruch in sich. 🤔
"Minderjährige Männer" wird allerdings ebenfalls gebraucht, z. B. vom BAMF und von der taz - aber im Vergleich dazu tatsächlich erheblich seltener.
Es könnte zudem schlicht auf "Minderjährige" verkürzt werden, was denn auch dem englischen "minors" entspräche ...
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echopapa
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Frau Nora 🦋
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Bonita Mascota
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Matthias Krämer
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Carolin (Kamera-)Kram
in reply to Matthias Krämer • • •@Kraemer_HB Hier ein paar Quellen: google.com/search?q=%22minderj…
In Deutschland ist tatsächlich beides üblich: Weibliche Kinder zu sexualisieren und erwachsene Frauen zu infantilisieren. Immer so, wie es den (cis) Männern gerade passt.
search
www.google.comMatthias Krämer
in reply to Carolin (Kamera-)Kram • • •Analog geht es beim Begriff "minderjährige Männer" oft um Kinderehen.
Beides sind keine willkürlichen Zuschreibungen von Geschlecht, sondern relevant für den Sachverhalt, um den es in den Texten geht. Alternativ könnte man von minderjährigen weiblichen Jugendlichen sprechen oder von minderjährigen männlichen Jugendlichen. Ob das besser wäre?
Carolin (Kamera-)Kram
in reply to Matthias Krämer • • •@Kraemer_HB Und wenn eine Dreizehnjährige schwanger ist, dann ist sie automatisch eine Frau? Eher nicht.
Natürlich wäre „Jugendliche“ (oder auch nur „Minderjährige“, je nach Alter) eine bessere Formulierung.
Denn die Formulierung „minderjährige Frauen“ wird nun mal genutzt, um es zu verklausulieren, wenn Männer sich an Kindern vergehen.
Matthias Krämer
in reply to Carolin (Kamera-)Kram • • •Carolin (Kamera-)Kram
in reply to Matthias Krämer • • •@Kraemer_HB Nein, ich meine, was ich geschrieben habe.
(Übrigens zeigt Google bei dieser Suche anscheinend für jede*n die Treffer an, die es für die suchende Person am relevantesten halt. Während bei mir als Feminist*in also z. B. eine Webseite über Mädchenhandel und ein Bericht der Tagesschau über sexualisierte Gewalt dabei sind, sind es für Dich wohl Webseiten, in denen es um einvernehmlichen Sex von Minderjährigen mit Minderjährigen geht.)
Matthias Krämer
in reply to Carolin (Kamera-)Kram • • •Carolin (Kamera-)Kram
in reply to Matthias Krämer • • •@Kraemer_HB Naja, jetzt hast Du zumindest auf den Link geklickt, das ist ja eine Nutzung.
Wie genau der Algorithmus da funktioniert werden wir aber nie wissen, vermute ich. Müssten vielleicht andere Leute hier mal erzählen, welche Ergebnisse sie so ausgespielt bekamen.
Bernd Paysan R.I.P Natenom 🕯️
in reply to Katharina Nocun • • •IMHO, weil der Plan ist, den Age of Consent auf 14 zu senken, wie es in vielen Ländern der Welt üblich ist, und damit den Kopf aus der Schlinge zu bekommen. Oder 13. Oder 12, was immer nötig ist. Die ganze Debatte mit „aber das sind ja im biologischen Sinne gar keine Kinder“ läuft ja schon länger, ursprünglich aus der wissenschaftlichen Ecke, wo das Argument ja als Abgrenzung zur juristischen Betrachtung legitim ist.
Das erreicht man, indem man eine juristische Formulierung für das Alter der Mädchen nutzt, und juristische Definitionen lassen sich vom Gesetzgeber ja ändern. Und zwar auch nachträglich: Eine Verurteilung für eine in der Vergangenheit strafbare, heute aber straffreie Tat ist in einem ordentlichen Rechtsstaat nicht möglich.
An dem ganzen Ding gibt es einen blöden Haken: Es geht ja nicht um freiwilligen Sex, sondern um Prostitution. Prostitution ist kein Sex aus Liebe und Spaß mit Freunden, den ich Jugendlichen jedes Geschlechts und Orientierung gerne gönne, sondern ein e
... Show more...IMHO, weil der Plan ist, den Age of Consent auf 14 zu senken, wie es in vielen Ländern der Welt üblich ist, und damit den Kopf aus der Schlinge zu bekommen. Oder 13. Oder 12, was immer nötig ist. Die ganze Debatte mit „aber das sind ja im biologischen Sinne gar keine Kinder“ läuft ja schon länger, ursprünglich aus der wissenschaftlichen Ecke, wo das Argument ja als Abgrenzung zur juristischen Betrachtung legitim ist.
Das erreicht man, indem man eine juristische Formulierung für das Alter der Mädchen nutzt, und juristische Definitionen lassen sich vom Gesetzgeber ja ändern. Und zwar auch nachträglich: Eine Verurteilung für eine in der Vergangenheit strafbare, heute aber straffreie Tat ist in einem ordentlichen Rechtsstaat nicht möglich.
An dem ganzen Ding gibt es einen blöden Haken: Es geht ja nicht um freiwilligen Sex, sondern um Prostitution. Prostitution ist kein Sex aus Liebe und Spaß mit Freunden, den ich Jugendlichen jedes Geschlechts und Orientierung gerne gönne, sondern ein ekeliges Geschäftsmodell, und verlangt daher nicht nur Age of Consent, sondern auch Full Legal Capacity.
Und selbst wenn man sagen würde: Ok, dafür ist dann aber der Zuhälter verantwortlich, nicht der Kunde, der von der ausbeuterischen Situation gar nichts weiß, dann bleibt leider die Wahrheit hängen, dass ausgerechnet Ober-MAGA Trump genau zu diesem Kreis der Zuhälter gehört. Dessen Vorfahren seit der Ankunft in den USA in diesem Beruf tätig sind.
0mega
in reply to Katharina Nocun • • •Thorsten Rochelmeyer
in reply to Katharina Nocun • • •Eine Art von Relativierung um das Weltbild zu schützen?
Die Reichen und Überreichen sind ja nach der gängigen Erzählung die Guten. Wenn die Guten jetzt aber gar nicht die Guten wären, sondern ganz im Gegenteil abgrundtief verachtenswertes tun, würde ja die Grundgewissheit ins Wanken geraten. Also muss man das sprachlich irgendwie so weit relativieren, dass der Widerspruch aushaltbar bleibt.
Die Sprachregelungen bei Tötungen durch Autofahrende (aka Verkehrsunfall) funktionieren ähnlich.
ein kleines z
in reply to Katharina Nocun • • •Sensitive content
Um zu kaschieren, wie widerlich, machtgeil und gewaltvoll es ist, als erwachsener Mann diese Jugendlichen zur sexuellen Verfügung haben zu wollen.
Beim Wahlfamilienkind fing es mit 11 Jahren an, dass erwachsene Männer sie angeierten und auch ansprachen. In der Öffentlichkeit. Vor anderen Leuten. Laut und prahlerisch. Ohne Scham. Weil sie sich dabei vormachen, sie würden damit ihr Begehren für eine "junge Frau" ausdrücken, während sie eigentlich öffentlich vorführen, dass sie sich echt gerne ein Kind sexuell gefügig machen möchten.
Jede Wette teils dieselben Männer, die am Stammtisch in der Kneipe "Todesstrafe für Kinderschänder" fordern und sich von solchen "Perversen" meilenweit abgrenzen würden.
Die Doppelmoral funktioniert nur, wenn eins Mädchen ab dem leisesten Beginn der Pubertät das Kindsein abspricht.
Aubrieta
in reply to ein kleines z • • •Sensitive content
@kleines_z
Jo, jeder kennt Überlebende, niemand kennt Täter. Nennt man dann wohl "Tradition"
Amboss_der_Agitator
in reply to Katharina Nocun • • •Purple
in reply to Katharina Nocun • • •Aus dem selben Grund wieso unangemessene und consentlose Berührungen am Hintern als "Missverständniss" verharmlost wird, und verbale Gewalt durch Brüllen und wüten als "der Armer Mann hatte Angst um sein Ruf und ist Emotional geworden" abgetan wird.
Das ist mir letztes Jahr so passiert.