Mir wird derzeit wieder verstärkt geraten, mich in Sachen Barrierefreiheit & Inklusion nicht mehr zu engagieren, weil es eh nichts brächte & mich nur Zeit & Kraft koste.
Stimmt.
Und dann?
Probleme verschwinden nicht, wenn man sie ignoriert. Diskriminierung & Ableismus würden nur noch mehr zunehmen, blieben sie unwidersprochen.
Schweigen ist bequem, aber keine Lösung, sondern Teil des Problems.
Deshalb sollten viel mehr Leute laut werden & Betroffene nicht allein lassen.
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🇺🇦 KrakelOrakel 🌈 RIP Natenom
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Anya Karl
in reply to 🇺🇦 KrakelOrakel 🌈 RIP Natenom • • •@JoernPaulini
Das ist es.
Leider ist es aber nicht nur der mühsame Kampf. Dazu kommt auch noch, wie herablassend sie in sehr vielen Fällen behandelt werden, wenn sie lediglich um Unterstützung bitten, um gleichberechtigt (oder wenigstens irgendwie) teilhaben zu können.
Wenn sie nicht direkt ignoriert werden, wird ihnen immer wieder vermittelt, dass sie eine Belastung seien, und selbst die einfachsten Formen der Barrierefreiheit werden sehr häufig verweigert oder ständig unnötig diskutiert.
🇺🇦 KrakelOrakel 🌈 RIP Natenom
in reply to Anya Karl • • •Anya Karl
in reply to 🇺🇦 KrakelOrakel 🌈 RIP Natenom • • •@JoernPaulini Ja, sehr häufig könnte man glauben, es gibt gar keine Behinderten, wenn man mal überschlägt, wie es allgemein, leider auch bei Neubauten, um die Barrierefreiheit bestellt ist.
Nicht wichtig genug, zu teuer oder aufgrund der Gegebenheiten halt leider gerade nicht umzusetzen, so endet es meist, bevor es überhaupt angefangen werden konnte.
Danke für deinen Versuch!
lkwtelefon
in reply to Anya Karl • • •geht mir mit Veganismus genau so.
Als ich das Thema in einer Gruppe mal angesprochen habe hieß es ich solle das lassen.
Wenn ich Leute für das Thema begeistern wolle solle ich mir n Social Media Kanal dafür machen aber das im privaten raus lassen.
Hab noch nie jemanden in linken Kreisen gehört der gesagt hat Rassismus solle man erst mal sein lassen und die Leute nicht damit nerven.
Aber auf Barrierefreiheit achten oder seinen Konsum umstellen ist halt anstrengend 🤷
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Anya Karl
in reply to lkwtelefon • • •@lkwtelefon
Zustimmung von hier.
Da passt jetzt sehr gut, dass ich mich auch für Veganismus engagiere. Offensichtlich habe ich einen Hang zu Themen, mit denen man sich so richtig unbeliebt machen kann. Wenn schon Außenseiter, dann so richtig und mit Anlauf.
Wobei die negativen Reaktionen beim Veganismus nicht weniger erschreckend, aber oft deutlich aggressiver sind.
Der Grund liegt auf der Hand. Im ersten Fall müssten Privilegierte etwas zusätzlich tun, im zweiten aber Gewohntes eliminieren.
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lkwtelefon
in reply to Anya Karl • • •Wenn eine betroffene ein Thema anspricht dass die Leute nicht auf dem Schirm haben gibt es immer mehr Verständnis.
Keiner mag sagen "Doch, es ist gut & richtig dass wir dich ausbeuten. Das hat Tradition und ist gesund"
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Jan Oczenasek
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Anya Karl
in reply to Jan Oczenasek • • •Jan Oczenasek
in reply to Anya Karl • • •Elischeva91
in reply to Anya Karl • •@Anya Karl
@Jan Oczenasek
Vor allem sind manche Touchscreens so unübersichtlich, dass selbst eigentlich ansonsten fähige Personen Mühe haben, sich zurechtzufinden. Manchmal möchte ich sagen: Entweder macht eine gescheite UX/UI Idee hängt Gleichmaß eine Gebrauchsanweisung mit auf. Der eine Carrè four hat Selbstbedienungskassen mit Touchscreen. Aber die Benutzerführung ist einfach nur schrecklich und alles andere als selbsterklärend. Da stelle ich mich freiwillig lieber an die klassische Kasse
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Mike G. Hyrm
in reply to Anya Karl • • •flo
in reply to Anya Karl • • •*kopfschüttel*
Anya Karl
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in reply to flo • • •Anya Karl
Unknown parent • • •@aurora
Oh ja, stimmt, das kenne ich auch. Wird gern als "Argument" während Diskussionen rund um Inklusion und Barrierefreiheit angeführt. Als könnten die Menschen sich nicht selbst informieren. Es mangelt wahrlich nicht an Möglichkeiten, lediglich an Interesse und noch mehr an Empathie.
Ist eben auch die perfekte Form von Schuldumkehr. Verantwortung trägt grundsätzlich der behinderte Mensch, nicht der privilegierte, der es sich selbst leicht und anderen schwerer macht.
Somlu
Unknown parent • • •Sona
in reply to Anya Karl • • •ich wage mal den Widerspruch mit "stimmt nicht!"- zumindest bei dem "bringt nichts".
Es wird oft davon ausgegangen, dass keine spürbare Veränderung bedeuten würde, dass es nichts brächte. Das ist einfach nicht wahr.
1. Veränderung muss massiv und recht öffentlichkeit sein, um spürbar zu werden. Viele kleine Erfolge werden aber nur selten wahrgenommen.
2. Veränderung muss kein Indikator sein, stillstand kann auch "kein Rückschritt" bedeuten. (Manchmal traurig, aber dennoch relevant)
Somlu
Unknown parent • • •@aurora ah, alles klar,
das ihr überhaupt was könnt /*s
@AnyaKarl
why_o_why
Unknown parent • • •Danke für den Einblick. Ich hatte mich nämlich auch gefragt, was an öffentlich stricken so besonders sein sollte...
Ich glaube, ein großes Problem mit dem Verstehen* von Ableismus und Barrierefreiheit ist schlicht, dass diese Gesellschaft alle die nicht "der Norm" entsprechen, jahrzehntelang an die Ränder, aus dem Blick verbannt hat. Viele sind es nicht gewohnt, Behinderte im Umfeld zu haben.
*damit meine ich die, die aus Unkenntnis handeln
@AnyaKarl @somlu1968
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why_o_why
Unknown parent • • •@aurora So etwas meinte ich. Entweder nie Berührung/Kontakt gehabt - und/oder Unwissen/Halbwissen. Wobei niemand erwartet, sich mit Ausprägungen von Erkrankungen auszukennen. Aber man sollte den Betroffenen dann wenigstens zuhören und deren Wissen und Erfahrung ernst nehmen.
@AnyaKarl @somlu1968
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Lappenjammer
Unknown parent • • •