🌿 Hab das Gefühl, je mehr uns KI aufs Auge gedrückt wird, um unser "Leben zu erleichtern", umso komplizierter und verkrachter wird das alles. Ein paar außer-der-Reihe-Gedanken dazu:

steady.page/de/db21f24b-40e6-4…

in reply to Jasmin Schreiber

Ich kann das so nachvollziehen!
Als ADHSler neige ich dazu nicht warten zu können. Wenn andere Menschen mich was fragen, fange ich an ihre Frage zu beantworten, bevor sie ausgeredet haben. Ich rate dabei was sie wollen und liege oft auch richtig. Aber oft auch daneben. Als Teenager habe ich erkannt, dass ich damit anecke und habe Copings entwickelt, die das eindämmen. Dasselbe jetzt ohne Copings bei Suchmaschinen zu erleben, wühlt mich deshalb total auf.
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Wunderschöner Text und so richtige Gedanken! Alles soll effizient sein - nur, wozu eigentlich? Mir ist Ähnliches neulich in Bezug auf vorgefertigte Kochpakete, Einkaufs- und andere Lieferdienste durch den Kopf gegangen: „bloß nicht zu viel Zeit mit dem Einkauf und der Zubereitung von Lebensmitteln verschwenden“ suggeriert da die Werbung. Was machen die Leute mit all der gewonnenen Zeit? Stundenlang durch Instagram & Co. scrollen und überflüssiges Zeug kaufen. 😩
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Toller Text! An einer Stelle möchte ich Dir beim Abschweifen helfen 🤪 … Wie stehst du eigentlich zu dem (von mir als Laie so verstandenen) Interessenkonflikt zwischen Artenvielfalt im Wald durch das Totholz und seiner Rolle im Klimaschutz, für die man das Totholz gerade nicht verrotten lassen darf, weil das ja CO2 freisetzt. Leider ist ja nur das Möbelstück in der Wohnung dauerhafter CO2-Speicher, nicht der verrottende Baum im Wald. Würde gerne deine Meinung wissen
in reply to Jasmin Schreiber

Ich teile grundsätzlich deine Wahrnehmung und Einstellung, KI-"Unterstützung" wird uns vielerorts unnötig und teils auch schädlich aufgedrängt.

Als Informatiker erlebe ich KI-Tools beruflich teils als sehr hilfreich, z.B. wenn es um nicht kreative Fleißarbeit geht, teils aber auch als unnötig und kontraproduktiv.

Wir, als Gesellschaft und persönlich, müssen erst noch lernen, wann, wo und wie welche KI sinnvoll ist und wo bitte nicht.

Privat nutze ich praktisch keine KI-Tools.

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danke für den umfassenden Text, den unterschreibe ich Wort für Wort! Wir als Erwachsene können noch bewusst darauf verzichten, aber mir macht Angst, was aus den Jugendlichen wird, die das eigenständige Denken verlernen. Vielleicht bin ich ja auch zu pessimistisch und die Jungen befreien sich irgendwann aus der Unmündigkeit. Da bekommt der alte Kant glatt eine ganz neue Aktualität! 🫠
in reply to Jasmin Schreiber

Danke für diese Einblicke und Einsichten.
Zum Glück habe ich selten mit diesen "Kopfbrüllern" zu tun. Vielleicht weil ich #keinSmartphone nutze und weil ich nur das Fediverse als soziales non-profit-Netzwerk hab. Es scheint einen großen Unterschied für das Lebensgefühl zu machen, ob man Produkte von meta, Google etc. nutzt oder nicht. Durch Deinen Artikel sehe ich, wie krass der Unterschied ist und wie bedrohlich für unsere Kultur, wenn viele Menschen sowas für sich zulassen.

Utal reshared this.

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Ich denke, auch die Behauptung dass Effizienz dadurch gesteigert wird ist ein Trugschluss.
Kurzfristig leidet schon die Qualität wenn KI-Müll statt echter Gedanken Gedanken in Texten landet (und lustigerweise sind die oft unnötig lang und redundant und verplempern die Zeit des Lesers, sowohl bei "normalen" Texten als auch bei Quellcode), mittelfristig verblödet es die Nutzer, worunter die Qualität von wasauchimmer man produziert noch mehr leidet.