- Schlaginstrument (25%, 2 votes)
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- männlicher Teenager (37%, 3 votes)
- Kultkneipe in Dresden (1957-1990) (25%, 2 votes)
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When Mastodon or Bluesky get called an "echo chamber" it is hilarious to me, because yes, that is how this works. We don't have some corporate overlord algorithm dictating everything you see, so you are SUPPOSED to build up your own feed following the topics that specifically interest you and utilizing filters to fine tune them to be perfect for you. Why WOULDN'T you want that?
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In Dänemark entfernt das Ministerium für Digitalisierung jetzt sämtliche Microsoft-Software von den Computern der Ministerien und stellt auf Open Source um. Diese Strategie wurde mit allen fünf Regionen Dänemarks vereinbart.
Caroline Stage will die Abhängigkeit von amerikanischen Tech-Giganten beenden.
nordjyske.dk/nyheder/politik/d…
Digitaliseringsminister Caroline Stage (M) vil gøre op med afhængigheden af amerikanske techgiganter.Ritzau Politik (Nordjyske)
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@fuchsi sehr cool, es gibt doch noch laender, in denen #digitalisierung nicht nur bedeutet "software anderer leute" zu benutzen.
aber wie immer: erstmal lesen, was da wirklich dahinter steckt ;)
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@MichaelaWifi Und die gleiche CDU hetzt dann in ein paar Jahren gegen die Regierungspartei, die versucht usn aus dem Sumpf wieder raus zu holen, in den sie uns wiisentlich und willentlich rein gefahren haben.
Es ist so zum kotzen
@Ruhrnalist
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Es ist wirklich zu wünschen, dass dieses Projekt gelingt.
Hierzulande läuft das sowas von bräsig. Wer erinnert sich noch an das Drama mit LiMux?😵💫
@die_Leo
1/2
Die Kosten sind erfahrungsgemäß am Ende annähernd gleich. In der Phase der Umstellung können sie durch Schulungen und Anpassung bestehender Dokumentvorlagen und Abläufe sogar höher ausfallen.
Was am Ende aber zählt ist die Unabhängigkeit, sind die nicht von dritten einschränkbare Verfügungsgewalt über die Software, die Möglichkeit der Einflussnahme auf Funktionen und Entwicklung der Anwendungen sowie der Vorteil …
@die_Leo
2/2
… der einfachen Weitergabe der Anpassungen und speziellen Tools an andere Institutionen.
So ist zum Beispiel in Folge des Einsatzes von LibreOffice in der Verwaltung mit Wollmux ein Tool zur Erstellung und Verwaltung von LibreOffice Dokument Vorlagen entstanden. Ein Mächtiges und sehr leistungsfähiges Werkzeug für alle Verwaltungen die auf Formatvorlagen angewiesen sind. Seit Asterix und Obelix dürfte die Wichtigkeit von Vorlagend klar Sein, "Passierschein A38"
Hier noch die Meldung auf Heise
heise.de/news/Von-Word-und-Exc…
Beim dänischen Digitalministerium sollen alle Angestellten ohne Microsoft auskommen. Stattdessen werde man Linux und LibreOffice nutzen, sagt die Ministerin.Martin Holland (heise online)
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@Stefan Fassnacht Eindeutig die Festplatte wipen (wie das genau geht hängt vom Festplattenmodell ab - bei HDD mit nullen überschreiben, bei SDD reicht es in der Regel, den Verschüsselungsschlüssel zu löschen) bevor sie weiter verwendet wird.
Virenscanner finden nie alles. Die finden nur die bekannten Viren. Wenn der Rechner wirklich gehackt wurde ist davon auszugehen, dass neben bekannten Viren auch eine noch nicht bekannte Backdoor drauf verblieben ist.
Hier entsteht eine Fortsetzungsgeschichte, die laut aktueller Planung von @der_Rabe und mir jedes Wochenende einen neuen Post bekommen soll.
#AriBagelCyan #Fortsetzungsgeschichte #SchreibendenLeben #autor_innenLeben
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Cyan saß gerne zum Lesen im Park und genoss dabei den Wind im Haar ebenso wie die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut. Erst gestern war Cyan in der Buchhandlung gewesen, um den nächsten Band der Reihe zu holen. Zum Glück gab es diesen nachfolgenden Band, denn zum Ende einer Geschichte in der Luft zu hängen, ob die Figur überhaupt überlebt hatte, war nichts, was Cyan gerne tat.
Dieses In-der-Luft-Hängen war für Cyan allerdings ohnehin symptomatisch und ein fester Teil der eigenen Persönlichkeit. Zwischen den Stühlen zu sein und dann doch häufig allein auf der Parkbank zu sitzen, um zu lesen, war Cyans Ding. Diese Form des Da-Seins ließ sich auf andere Bereiche in Cyans Leben übertragen. Nirgendwo wirklich zugehörig und dennoch immer noch eine eigenständige Person. Eben eine Bank im Park anstatt ein Stuhl.
Der Teil von @der_Rabe zusammenkopiert aus literatur.social/@der_Rabe/114… und fortfolgende:
„Komm, Bagel, lass uns in den Park gehen.“ Bagel öffnete nur müde die Augen und sah Ari traurig an. „Komm mir nicht so, Bagel. Eigentlich sollst du mir helfen, rauszugehen. Also, hoch mit dir.“Bagel gähnte.
Die Versuchung, einfach drinnen zu bleiben, war sehr verlockend. Das verschob das Problem allerdings nur nach hinten. Spätestens in einer Stunde würde Bagel trotzdem raus müssen. Der Hund war alt und definitiv nicht mehr dicht, wenn er nicht regelmäßig rauskam.
Einer der Gründe, warum Ari ihn sich ausgesucht hatte.
Schließlich hatte Bagel das Einsehen, stand langsam und umständlich auf, dehnte sich ausgiebig und watschelte auf Ari zu.
Kurz darauf trotteten sie gemütlich die Straße hinunter. Ein leichter Wind wehte und die Sonne wärmte zwischen vereinzelten Wolken den Weg auf. Im Park unter den Bäumen würde es sicher kühler sein.
Sie schwenkten auf den ersten sandigen Weg ein, wo Bagel erst einmal stehen blieb, um zu verschnaufen. Oder um ein Gänseblümchen zu betrachten. So ganz sicher war sich Ari nicht.
„Komm, Bagel. Lass uns wenigstens bis zu unserer Bank gehen.“ Bagel gab ein halb knurrendes, halb bellendes Geräusch von sich. „Ach komm schon. Vielleicht sind die Enten wieder da.“
Aber andererseits war Ari draußen und eigentlich sollte das doch genug soziale Interaktion sein, oder?
Immerhin schien die Sonne, das war auch gut gegen Depressionen …Ari seufzte und nahm sich vor, auf dem Rückweg wenigstens noch einkaufen zu gehen. All das waren doch nur Ausreden.
Die Bank wurde sichtbar und Ari blieb abrupt stehen, während Bagel unbeirrt weiter an der Leine zog, als er weitertrottete. Auf der Bank saß jemand und las.
„Komm, Bagel, lass uns in den Park gehen.“ Bagel öffnete nur müde die Augen und sah Ari traurig an. „Komm mir nicht so, Bagel. Eigentlich sollst du *mir* helfen, rauszugehen. Also, hoch mit dir.“ Bagel gähnte.literatur.social
Cyan fiel es schwer, sich auf den Text zu konzentrieren. Als nach einigen Seiten klar war, dass der Protagonist überlebt hatte und die Geschichte auch in diesem Band bestreiten würde und es sich um keinen rund 400-seitenlangen Nachruf handelte. Obwohl die Geschichte interessant genug hätte sein müssen, verließen die Augen wiederholt die Zeilen. Begleitet von einem theatralischen Seufzen legte Cyan ein Lesezeichen ein, klappte das Buch zu und zuckte erschrocken zusammen, als da plötzlich ein kleiner, alter Hund mit Schlappohren im Blickfeld auftauchte.
Am anderen Ende der Leine hing eine Person, die Cyan nicht kannte, aber offensichtlich unweit der Bank stehengeblieben war.
Die Person war ebenso wie Cyan durchweg durchschnittlich. Weder auffallend groß, noch besonders klein. Nicht zu dick, nicht zu dünn. Keinerlei markante Eigenschaften. Selbst Haarschnitt und Gesicht absolut gewöhnlich. Allerdings wirkte die Person dann doch bemerkenswert müde und außerdem zutiefst verlegen über das Verhalten des Hundes und was auch immer.
Cyan entschied, dass die Bank breit genug für zwei Menschen und einen Hund war, rutschte ein Stück zur Seite und machte damit ausreichend Platz.
Immer noch in Gedanken bekam Cyan gemurmelte Dankesworte mit, antwortete aber erstmal nicht und bekam trotzdem mit, wie die andere Person sich setzte.
Cyan summte gedankenverloren den aktuellen Ohrwurm dank Radio und war von sich selbst genervt. Dieses verflixte Lied war nicht einmal schön, es lief nur andauernd und das meistens, wenn xier gerade keinen Podcast hörte, um den eigenen Haushalt wenigstens halbwegs auf die Reihe zu bekommen. In irgendeinem Task lief in Cyans Kopf sowieso immer irgendein Lied und falls es kein Lied war, dann rezitierte diese leise Stimme im Kopf Gedichte aus der Schulzeit oder Zitate von großen Persönlichkeiten aus der Weltgeschichte. In letzter Zeit war es häufiger Einsteins Definition von Wahnsinn gewesen. Dabei war nicht einmal wirklich klar, ob diese Worte Einstein nur in den Mund gelegt worden waren. Immerhin sollte Einstein ja auch schon gesagt haben, dass man nicht alles glauben solle, was im Internet stünde. Was ja auch schon ein Beleg dafür war, dass …
Ein Seufzen unterbrach das Summen. Gedanklich abschweifen konnte Cyan auch gut. Eigentlich war xier zum Lesen in den Park gegangen, weil dieses „Draußen“ für xien nur mit einem guten Buch in der Hand zu ertragen war. Mit Menschen konnte xier oft nicht besonders gut. Sie verhielten sich zu häufig zu anders als xier es erwartete.
Der alte Hund mit den Schlappohren und den hellen Haaren in den dunklen Flecken schnaufte neben der Bank und die Person, die auf der äußersten Kante der Bank saß, atmete recht konzentriert vor sich hin.
„Hab noch niemanden gebissen“, sagte Cyan leise. „Soll ich noch ein Stück rutschen?“
Der Teil von @der_Rabe liest sich ab literatur.social/@der_Rabe/114… ff wie folgt:
Aris Herzschlag beschleunigte sich und hens Hände wurden schweißig, was es noch schwieriger machte, Bagels Leine festzuhalten. Ausgerechnet jetzt war der Hund nicht davon abzubringen weiterzulaufen, wo er doch sonst meistens schwer dazu zu bringen war, sich zu bewegen.
„Bagel!“, krächzte Ari kaum hörbar, was diesen Hund gar nicht beeindruckte. Wo kam all diese Kraft her? Sturheit?
Als Bagel stehenblieb – kaum einen halben Meter entfernt vom lesenden Menschen – war Aris Kehle so zugeschnürt, dass hen kaum noch Luft bekam. Erschrocken starrte hen auf die Person. Braune Haare, braune Augen, schwarze Klamotten … sicher vollkommen harmlos, trotzdem konnte Ari sich nicht dazu bringen, ihn, sie oder hen anzusprechen oder zumindest weiterzugehen, wobei letzteres sicher schon allein an Bagel gescheiter wäre.
Wie ein verschrecktes Reh, schimpfte Ari sich selbst. Tu irgendwas!
In dem Augenblick seufzte die Person vor ihm auf, klappte das Buch zu und schrak sichtlich zusammen, als sie den Kopf hob und Bagel bemerkte. Ihr Blick wanderte von der Hundeschnauze über die Leine Aris Arm hinauf und verweilte einige viel zu lange Sekunden mit vagem Interesse auf Ari selbst, was hen noch mehr die Kehle zuschnürte und die Schamesröte in die Wangen trieb. Endlich erschien so etwas wie Verständnis hens Gesicht und die Person rückte beiseite.
Ari blieb wie angewurzelt stehen. Bagel hingegen lehnte sich vorwärts in die Leine, bis Ari den halben Schritt vorwärts stolperte, die er brauchte, um seinen Stammplatz mit drei umständlichen Umdrehungen in Besitz zu nehmen und sich schließlich mit einem leisen Huff fallen zu lassen.
Ari stand immer noch wie belämmert neben der Bank.
„Äh … D…danke“, stammelte hen schließlich. „Ich … ich meine fürs … Rutschen.“ Hens Gesicht fühlte sich inzwischen rot wie eine Tomate an.
Verlegen setzte Ari sich auf die äußerste Kante der Bank und schloss die Augen.
Die Übung! Mach die Übung!
Ari öffnete die Augen.
Der See, ein paar Enten darauf, die Büsche davor, Steine auf dem Weg, die eigenen grau-blauen Schuhe, mit Staub bedeckt … den Kiefer entspannen.
Eine Amsel, die in der Nähe singt, ein Auto startet, der Wind in den Blättern, Bagel schnauft, der Mensch neben mir summt leise eine Melodie … die Schultern locker lassen.
Der Wind im Gesicht, die Wärme der Sonne auf meinen Beinen, die Bank unter meinem Hintern … tiefe, langsame Atemzüge.
… riechen …
Es war immer schwierig etwas zu riechen. Immer wenn die Angst überhand nahm oder das Gefühl der Peinlichkeit, gab es für Ari nichts zu riechen. Oder zu schmecken.
Aber der Atem kam immerhin wieder langsamer. Trotzdem schreckt Ari aus den Gedanken, als die Person neben ihm sprach.
„Hab noch niemanden gebissen. Soll ich noch ein Stück rutschen?“
„Geht schon … Danke“, murmelte Ari.
Die meisten Menschen sind ganz harmlos, sagte die Stimme der Therapeutin in Aris Kopf. Wenn du sie näher kennenlernst, wirst du merken, dass die wenigsten dazu neigen, dir den Kopf abreißen zu wollen.
Ari seufzte. Musste alles in der Welt ein Test sein? Gab es keine Preise dafür, einfach und normal zu leben und niemanden zu belästigen?
Also gut. Wenn Ari hier den Mut fand, einige kurze Sätze mit der anderen Person zu wechseln, konnte hen sich später den Gang zum Supermarkt sparen. Die dachten da bestimmt eh schon, dass Ari einen an der Waffel hatte, weil hen ständig nach irgendwelchen Dingen fragte, die hen dann doch nicht kaufte.
„Wasnliedsummt?“
Das Blut schoss Ari in die Wangen und hen kniff die Augen zu. Konnte es noch peinlicher werden?
Bagel furzte wohlig.
@njakob@lsbt.me Aris Herzschlag beschleunigte sich und hens Hände wurden schweißig, was es noch schwieriger machte, Bagels Leine festzuhalten.literatur.social
„Natürlich“, murmelte hen und fummelte das Handy aus der Tasche. „Wobei ich auch kein Problem hätte, wenn wir uns wieder zufällig über den Weg laufen. Sozusagen … absichtlich zufällig. Und es macht auch nichts, wenn etwas dazwischen kommt. Ich weiß jedenfalls, dass mir manchmal meine … Empfindlichkeit einen Strich durch meine Pläne macht.“ Ari sah Cyan verlegen an. „Aber wir können auch gerne Bescheid sagen. Nur manchmal klappt auch das nicht. Dann … schicke ich Rieke immer ein Notfallsmiley. Einen Unsichtbaren oder einen in Wolken …“
„Absichtlich zufällig können wir uns ja auch an anderen Tagen über den Weg laufen“, meinte Cyan. „Aber ich denke, das nächste Mal treffen wir uns dann doch lieber unzufällig unabsichtlich und haben vielleicht beide einen Schirm dabei, falls es wieder regnet. Unabsichtlich zufällig ist natürlich in Zukunft auch eine Option.
Wenn dir dann nicht nach reden ist und du deinen Daumen bewegt bekommst, zeigst du mir eben den von weitem. Mit Notfallsmileys kann ich, denk ich, auch ganz gut umgehen. Wir werden es nur nie herausfinden, wenn wir es nicht ausprobieren. Deshalb: Gemeinsam einen Tee trinken und spazieren gehen im Park mit Bagel – und dann sehen wir weiter, glaub ich.“
Cyan hielt inne und seufzte. „… und wenn ich dir zu viel rede, nimmst du meine Hand, drückst sie kurz und ich halte die Klappe. Deal?“
„Deal“, sagte Ari mit einem erleichterten Lächeln.
#AriBagelCyan endet hier (erstmal).
Die andere Perspektive aus der Sicht von Ari erschien schon gestern Abend bei @der_Rabe ab literatur.social/@der_Rabe/115… ff.
„Kapern“, antwortete Ari und schaute jetzt endlich auf, um zu sehen, wie Cyan auf diesen wirklich schlechten Witz reagieren würde. Hen selbst biss sich verlegen grinsend auf die Lippen. Irritiert zog xier die Brauen zusammen, verdrehte dann die Augen und grinste am Ende.
„Kapern“, wiederholte Cyan das Wort. „Das war für mich wohl zu naheliegend.“
Ari lächelte erleichtert. „Ich komm auch meistens nicht drauf, selbst wenn es eigentlich schon fast offensichtlich ist.“ Hen atmete ein paarmal durch. „Meine Schwester hilft mir so öfter aus der Blockade“, begann Ari stockend. „Sie erzählt mir die schlechtesten Witze, die sie kennt, und entweder muss ich lachen oder will sie schlagen.“ Hen sah Cyan an und fügte schnell hinzu: „Natürlich mach ich das nicht. Aber … Kennst du das Gefühl? Hm … und … tut mir leid … dass ich eben so … weggetreten war …“
Hoffentlich wollte Cyan jetzt nicht nichts mehr von Ari wissen. Cyan hatte ja selbst gesagt, dass xier Schweigen nur schlecht aushalten konnte. Aris spürte den eigenen Herzschlag viel zu deutlich in der Brust.
Cyan verzog einen Mundwinkel zu einem sarkastischen Lächeln und schüttelte dann den Kopf. „Ich verrate dir jetzt einfach einmal was, ja? Und dann entschuldigst du dich nie wieder dafür, wenn dein Kopf überfordert streikt.“
Xier hielt kurz inne und fuhr dann fort: „In meinen Gedanken ist auch sehr oft ein einziges großes Durcheinander. Man könnte auch Chaos dazu sagen. Ich fange an zu schwafeln, während ich ihnen hinterher renne, um sie zu fassen zu bekommen, damit niemandem auffällt, dass ich eigentlich gerade völlig überfordert von der Situation bin. Menschen haben eben, hat man mir mal erklärt, unterschiedliche Arten, mit Stress umzugehen. Die einen werden still, die anderen quasseln.
Manche werden auch wütend und laut. Natürlich kommt mir automatisch in den Sinn, dass mein Gequatsche dich überfordert und du deshalb nichts mehr sagst, aber… Das ist mein Problem und ich will das nicht zu deinem machen.“
„Das …“ Ari biss sich auf die Unterlippe, um sich nicht gleich wieder zu entschuldigen. Und wofür den bitte überhaupt? Cyan hatte doch recht. Und weil Ari sich gerade ermutigt fühlte und die Stimme gerade mitspielte, hängte hen gleich noch mit an:
„Wollen wir uns noch einmal treffen? Vielleicht im Park – ohne Regen und vielleicht nur mit Tee … oder so?“
Nachdenklich nickte Cyan und sah dann einen Augenblick lang irgendwie verlegen aus. „Ja, warum nicht. Du musst eh regelmäßig mit Bagel raus und der kann mich scheinbar auch leiden. Mit einer Thermoskanne und Regenschirm könnte das schon sogar bei Regen klappen. Tee trinken, miteinander reden oder gemeinsam schweigen. Wir werden uns dann schon auf eine Bank einigen können, auf der wir dann etwas davon tun, wenn Bagel sich zum Anhalten bewegen lässt. Davor muss ich mir aber erstmal einen Rucksack kaufen, damit ich das Theater mit den Taschen nicht nochmal habe.“ Cyan hielt kurz inne und überlegte. „Die verflixten Einkäufe sollte ich aber wohl doch langsam mal heimbringen, fürchte ich. So gern ich hier mit dir sitze, Tee trinke und über Kapern rede, obwohl ich die überhaupt nicht essen mag.“
„Ich mag die auch nicht besonders“, erwiderte Ari. „Fein … wollen wir dann vielleicht … … gleich nächstes Wochenende?“ Ari spürte, wie hen rot anlief. Das war eine Verabredung!
Hen senkte den Blick und bemerkte verlegen, dass sie sich beide noch immer an den Händen hielten. Sofort wurden hens Wangen noch heißer. Hatte Cyan das eben auch bemerkt? Ari blickte noch einmal auf, um zu sehen, was xier davon hielt. Cyan wirkte verwirrt, aber nicht abgeneigt. Sonst hätte xier bestimmt eben losgelassen.
Ari spürte in sich hinein und stellte fest, dass hen das Gefühl der anderen Hand in der eigenen gefiel. Es war auch nur das. Zwei Menschen, die sich an den Händen hielten und sich gegenseitig Kraft gaben.
„Nächstes Wochenende?“, wiederholte hen, ohne loszulassen.
Cyan schien auf die Frage zu lauschen und in sich hinein zu spüren, wie das Echo in xiem klang. Nach einem Moment des Nachdenkens nickte Cyan schließlich. „Ja, lass uns nächstes Wochenende anpeilen“, willigte xier ein.
„Vielleicht wäre es ganz gut, wenn wir Telefonnummern tauschen oder so. Ich meine, vielleicht kommt ja irgendetwas dazwischen. Wäre ungünstig, wenn dann eins von uns allein im Park sitzt, weil’s andere sich erkältet hat oder so und nicht absagen kann.“ Cyan drückte Aris Hand kurz und ließ schließlich los. „Nächstes Wochenende klingt ausgezeichnet. Lass es uns wagen, gemeinsam Tee zu trinken, über Bücher zu reden und mit Bagel gemeinsam die Enten anschauen oder so.“
Bei dem Gedanken an die Telefonnummern wurde Ari gleich wieder rot.
@njakob@lsbt.me #AriBagelCyan Teil 14 (und Ende) „Kapern“, antwortete Ari und schaute jetzt endlich auf, um zu sehen, wie Cyan auf diesen wirklich schlechten Witz reagieren würde. Hen selbst biss sich verlegen grinsend auf die Lippen.literatur.social
Cyan bemerkte, dass xier schon wieder zu viele Wörter aneinander reihte, hielt inne und seufzte. „… und wenn ich dir zu viel rede, nimmst du meine Hand, drückst sie kurz und ich halte die Klappe. Deal?“
„Deal“, sagte Ari mit einem erleichterten Lächeln.
„Kapern“, antwortete Ari und biss sich verlegen grinsend auf die Lippen.
Dermaßen auf der Leitung war Cyan bereits länger nicht mehr gestanden. Irritiert zog xier die Brauen zusammen, rollte dann über sich selbst die Augen und grinste letztlich. „Kapern“, musste Cyan das Wort wiederholen. „Das war für mich wohl zu naheliegend.“
Ari lächelte. „Ich komm auch meistens nicht drauf, selbst wenn es eigentlich schon fast offensichtlich ist.“ Hen atmete ein paar mal durch. „Meine Schwester hilft mir so öfter aus der Blockade“, begann Ari stockend. „Sie erzählt mir die schlechtesten Witze, die sie kennt, und entweder muss ich lachen oder will sie schlagen.“ Hen sah Cyan an. „Natürlich mach ich das nicht. Aber … Kennst du das Gefühl? Hm … und … tut mir leid … dass ich eben so … weggetreten war …“
Cyan verzog einen Mundwinkel zu einem sarkastische Lächeln und schüttelte dann den Kopf. „Ich verrate dir jetzt einfach einmal was, ja? Und dann entschuldigst du dich nie wieder dafür, wenn dein Kopf überfordert streikt.“
Xier gönnte sich einen Moment Pause, um die Wörter zu sortieren.
„In meinen Gedanken ist auch sehr oft ein einziges großes Durcheinander. Man könnte auch Chaos dazu sagen. Ich fange an zu schwafeln, während ich ihnen hinterher renne, um sie zu fassen zu bekommen, damit niemandem auffällt, dass ich eigentlich gerade völlig überfordert von der Situation bin. Menschen haben eben, hat man mir mal erklärt, unterschiedliche Arten, mit Stress umzugehen. Die einen werden still, die anderen quasseln. Manche werden auch wütend und laut. Natürlich kommt mir automatisch in den Sinn, dass mein Gequatsche dich überfordert und du deshalb nichts mehr sagst, aber… Das ist mein Problem und ich will das nicht zu deinem machen.“
„Das …“ Ari biss sich auf die Unterlippe und schwieg einen Moment. „Wollen wir uns noch einmal treffen? Vielleicht im Park – ohne Regen und vielleicht nur mit Tee … oder so?“
Nachdenklich nickte Cyan und zuckte zusammen, als xiem auffiel, dass sie sich immer noch an den Händen hielten. Verunsichert blickte xier auf ihre Hände. „Ja, warum nicht. Du musst eh regelmäßig mit Bagel raus und der kann mich scheinbar auch leiden. Mit einer Thermoskanne und Regenschirm könnte das schon sogar bei Regen klappen. Tee trinken, miteinander reden oder gemeinsam schweigen. Wir werden uns dann schon auf eine Bank einigen können, auf der wir dann etwas davon tun, wenn Bagel sich zum Anhalten bewegen lässt. Davor muss ich mir aber erstmal einen Rucksack kaufen, damit ich das Theater mit den Taschen nicht nochmal habe.“ Cyan hielt kurz inne und überlegte. „Die verflixten Einkäufe sollte ich aber wohl doch langsam mal heimbringen, fürchte ich. So gern ich hier mit dir sitze, Tee trinke und über Kapern rede, obwohl ich die überhaupt nicht essen mag.“
„Ich mag die auch nicht besonders“, erwiderte Ari. „Fein … wollen wir dann vielleicht … äh … gleich nächstes Wochenende?“
Wieder entstand eine Pause. „Nächstes Wochenende?“, wiederholte hen, ohne loszulassen.
Cyan ließ die Worte auf sich wirken. Ari wirkte beschämt oder dergleichen. Schlau aus dem wiederholten Erröten wurde xier nicht. Nach einem Moment des Nachdenkens nickte Cyan schließlich. „Ja, lass uns nächstes Wochenende anpeilen. Vielleicht wäre es ganz gut, wenn wir Telefonnummern tauschen oder so. Ich meine, vielleicht kommt ja irgendetwas dazwischen. Wäre ungünstig, wenn dann eins von uns allein im Park sitzt, weil’s andere sich erkältet hat oder so und nicht absagen kann.“ Cyan drückte Aris Hand kurz und ließ letztlich los. „Nächstes Wochenende klingt ausgezeichnet. Lass es uns wagen, gemeinsam Tee zu trinken, über Bücher zu reden und mit Bagel gemeinsam die Enten anschauen oder so.“
„Natürlich“, murmelte hen und holte das Handy aus der Tasche. „Wobei ich auch kein Problem hätte, wenn wir uns wieder zufällig über den Weg laufen. Sozusagen … absichtlich zufällig. Und es macht auch nichts, wenn etwas dazwischen kommt. Ich weiß jedenfalls, dass mir manchmal meine … Empfindlichkeit einen Strich durch meine Pläne macht.“ Ari sah Cyan verlegen an. „Aber wir können auch gerne Bescheid sagen. Nur manchmal klappt auch das nicht. Dann … schicke ich Rieke immer ein Notfallsmiley. Einen Unsichtbaren oder einen in Wolken…“
„Absichtlich zufällig können wir uns ja auch an anderen Tagen über den Weg laufen“, meinte Cyan. „Aber ich denke, das nächste Mal treffen wir uns dann doch lieber unzufällig absichtlich und haben vielleicht beide einen Schirm dabei, falls es wieder regnet. Unabsichtlich zufällig ist natürlich in Zukunft auch eine Option. Wenn dir dann nicht nach reden ist und du deinen Daumen bewegt bekommst, zeigst du mir eben den von weitem. Mit Notfallsmileys kann ich, denk ich, auch ganz gut umgehen. Wir werden es nur nie herausfinden, wenn wir es nicht ausprobieren. Deshalb: Gemeinsam einen Tee trinken und Spazieren gehen im Park mit Bagel – und dann sehen wir weiter, glaub ich.“
#AriBagelCyan
Die andere Perspektive aus der Sicht von Ari bei @der_Rabe ab literatur.social/@der_Rabe/115… ff.
Durch das Rauschen von Aris Ohren konnte hen Cyan seufzen hören und fühlte sich gleich noch schlimmer. Warum hatte hen xien zu sich eingeladen? Hen wusste doch, wie sehr das hen durcheinanderbrachte!
„Soll ich bleiben oder gehen?“, fragte Cyan nach einer Weile ruhig. „Daumen hoch oder Daumen runter?“
Während Ari sich darauf konzentrierte, am Leben zu bleiben und nicht vor Scham versehentlich einfach umzukippen, hörte hen, wie Cyan anfing zu summen. Ari kannte die Melodie. Sie war beruhigend … war das nicht Louis Armstrong?
Vielleicht war es OK, bei vier anzufangen … Hen hörte … hörte Cyan summen und … das Blut in den Ohren rauschen … und immer noch Cyan summen …
OK fühlen. Es gab bestimmt mehr zu fühlen! Hen fühlte Bagels Kopf auf dem Bein. Und … die angespannten Schultern … und … und …
Als wäre Ari gerade am Ertrinken, griff hen nach Cyans Hand und hielt sich daran fest.
Hen fühlte Cyans Hand. Das waren drei!
Cyan hörte überrascht oder erschrocken auf zu summen, als Ari xieses packte. Stille weitete sich aus, in der Ari nur das eigene Blut rauschen hörte und Bagels schnaufen. Dann wie Cyan sich räusperte und schließlich eine neue Melodie anfing. Eine die Ari nicht so mochte, aber Cyans Stimme war angenehm. Weich. Freundlich.
Aris Herzschlag beruhigte sich und wenn hen sich darauf konzentrierte, ging auch das Atmen leichter.
So saßen sie eine Weile schweigend und summend und Ari fühlte Cyans Hand in der eigenen und Bagels Kopf auf dem Bein und langsam entspannten sich die Muskeln.
Wie kam hen jetzt aus dieser peinlichen Situation wieder heraus? Mit Rieke war es einfach, sie war hens Schwester und machte sich manchmal sogar über Ari lustig, wenn hen wie festgewachsen nichts mehr hinbekam …
Und meistens half das sogar dabei, wieder rauszukommen. Aber mit Rieke gab es auch kaum noch Peinlichkeiten.
Das Lied war zu Ende und Schweigen breitete sich aus, das Ari jetzt weniger bedrohlich vorkam. Langsam ging auch das Atmen fast wieder normal. Aber die Situation war immer noch superpeinlich. Hen blinzelte leicht in Cyans Richtung und bemerkte, wie xier mit der freien Hand Bewegungen machte, die hen sich nicht recht erklären konnte.
Ari erinnerte sich, dass xier irgendwann erwähnt hatte, wie sehr xien Stille verunsicherte. War das Cyans Methode, sich zu beruhigen? Hen konnte sich nicht erinnern, dass die Therapeutin irgendwas in die Richtung gesagt hatte, aber die Lösungen für Stress waren sicher so reichhaltig wie die betroffenen Personen …
Ari nahm noch einige tiefe Atemzüge, während hen überlegte, wie hen nun Cyan aus xiers Unwohlsein holen konnte … vielleicht nach der Methode von Rieke.
Nach einigem Überlegen fiel ihm ein Witz ein.
„Was ist die Lieblingsspeise von Piraten?“, fragte hen.
Cyan blinzelte verwirrt. Die Handbewegungen wurden weniger hektisch. Es war nicht sichtbar, was in Cyans Kopf vor sich ging, aber Ari konnte sehen, dass es in die völlig falsche Richtung ging. Und es brachte Cyan aus welchen Gedanken xien vorher auch immer festgehalten hatten.
„Ich glaube, jetzt verstehe ich, was du vorhin mit den richtigen Antworten gemeint hast“, murmelte xier schließlich. „Mir mag nichts einfallen. Verrätst du es mir?“
@njakob@lsbt.me #AriBagelCyan Teil 13 Durch das Rauschen von Aris Ohren konnte hen Cyan seufzen hören und fühlte sich gleich noch schlimmer.literatur.social
Cyan seufzte und wusste nicht, wie xier die Situation retten konnte. Ratlos sah xier Ari erstmal nur an, ehe es eine Frage aus dem Kopf über die Lippen schaffte. „Soll ich bleiben oder gehen? Daumen hoch oder Daumen runter?“
Ari zeigte einen Daumen nach oben. Das Handzeichen war zwar schon einmal keine endgültige Ablehnung von Cyans weiterer Anwesenheit, doch hen sagte immer noch nichts. Dieses Schweigen war auf der einen Seite schwer auszuhalten, auf der anderen aber auch irgendwie angenehm. Aus dieser Ambivalenz wurde xier gerade selbst nicht schlau. Ari war eine Person, mit der Cyan gerne redete, aber ebenso auch gerne einfach nur so zusammen saß.
Ohne etwas dagegen tun zu können, fing Cyan das Summen an. Aus irgendeinem Grund kam xiem „What a wonderful World“ in den Sinn und dagegen tun konnte xier… nichts. Worüber xier ebenso wenig nachdachte: Bagel die Ohren kraulen, nachdem dieser xiem den Kopf zugewandt hatte.
Plötzlich war da eine Hand, die völlig unerwartet die von Cyan packte. Erstaunt blickte xier zu hen hinüber. Aris Lider waren geschlossen und hen außerdem offensichtlich schwer mit Atmen beschäftigt. Ob es Zufall gewesen war, dass ihre Hände sich gefunden hatten, wusste Cyan nicht sicher, aber wie überdeutlich Ari xien sich gerade festhielt, dafür umso mehr.
Was Cyan auch auffiel: Xier hatte vor Erstaunen mit dem Summen aufgehört.
Ideenlos, was xier zu Ari sagen sollte, räusperte xier sich und entschied, mit „Somewhere over the rainbow“ weiterzumachen. Etwas Besseres fiel xiem gerade leider nicht ein.
Ari sagte immer noch nichts. Irgendwann war das Lied durchgesummt und Cyan fiel nichts Neues mehr ein. Was xier sagen sollte allerdings auch nicht. Das fehlende Feedback durch Ari brachte xien in eine unschöne Situation, in der xier nicht wusste, was gerade angebracht war. Hens Verhalten war dermaßen schwer einzuordnen, dass Cyan entschied, die Stille auszuhalten, während xier innerlich immer nervöser wurde. Ob hen auffiel, dass xier mit den Fingern der freien Hand Bewegungen machte, die den Kontakt zwischen den jeweiligen Fingerspitzen herstellten, um sich selbst wieder mehr zu spüren? Aris zu halten reichte irgendwie nicht dafür aus, obwohl sie eben auch zweifellos da war. Warm und weich und leicht schwitzig.
Das Schweigen zwischen ihnen nahm einen Raum ein, der für Cyan zunehmend unangenehm wurde, da xier für gewöhnlich mehr redete und Stille wirklich schwer ertrug.
„Was ist die Lieblingsspeise von Piraten?“, fragte Ari plötzlich und unerwartet.
Cyan blinzelte verwirrt. Irgendwann hatte xier mal eine Geschichte gelesen, in der es um Schifffahrt und Skorbut ging. Zwieback und Pökelfleisch hatte es andauernd gegeben und deshalb war es garantiert keine Lieblingsspeise. An Land hatten die Seeleute sich mit Obst eingedeckt, damit ihnen die Zähne nicht ausfielen. Nichts davon schien die gesuchte Antwort zu sein und jetzt fiel Cyan wieder ein, was Ari vorhin noch gesagt hatte.
„Ich glaube, jetzt verstehe ich, was du vorhin mit den richtigen Antworten gemeint hast“, murmelte xier. „Mir mag nichts einfallen. Verrätst du es mir?“
Die andere Perspektive aus Sicht von Ari bei @der_Rabe ab literatur.social/@der_Rabe/115… ff.
„Naja … richtig für mich … und … vielleicht in dem Augenblick, in dem ich sie beantworte.“ Hen sah Cyan an. „Oder? Kennst du das nicht? Es gibt jetzt eine richtige Antwort für dich und morgen ist sie etwas anders. Oder nächste Woche. Oder wenn es regnet ist es anders, als wenn die Sonne scheint. Ich hab da diesen Roman gelesen, in dem jemand sie bei Sonnenschein männlich fühlte und weiblich, wenn es bedeckt war.
Das fand ich ein interessantes Konzept. Und naja, manchmal geht es mir ähnlich, nicht mit Wolken und Sonne, aber mal fühle ich mich so und mal so und da sind die Antworten eben auch unterschiedlich. Und oft ist die Antwort eben … heute richtig und morgen nicht mehr, und irgendwie scheinen das viel zu viele Leute … gar nicht wirklich … ich finde das verwirrend, dass viele so überzeugt von dem sind, was sie sagen. Mir geht das oft nicht so.“
Ari wurden die Wangen wieder heiß. Bestimmt war das total dämlich, was hen versuchte auszudrücken. Verlegen nippte hen an der Tasse. Gerade rasten die Gedanken mal wieder ratlos du hens Kopf und Ari überlegte, einfach das Thema zu wechseln, weil hen selbst nicht mehr wusste, was das eigentliche Thema war.
Cyan hielt Aris Blick stand und schwieg. Sicher dachte xier über die Aussage nach. Dann wandte xier doch den Blick ab und atmete tief durch. „Ich fühle mich nie nach irgendetwas“, meinte Cyan leise. „Ich kann mit dem Konzept nichts anfangen.“ Xier probierte vorsichtig den Tee, zuckte leicht zurück und stellte ihn dann wieder zurück auf den Tisch. „Aber ich kenne es, wenn ich heute dieser Meinung bin und nächste Woche einer anderen, weil es neue Fakten gibt“, sagte xier leise und räusperte sich.
„Die meiste Zeit finde ich Regen zum Beispiel total toll, nur eben nicht unbedingt, wenn ich meine Einkäufe aus einer Pfütze sammeln muss, weil die Tasche kaputtgegangen ist. Da wäre mir dann Sonne und ein trockener Boden lieber. Ohne Regen sitzt es sich auch besser zum Lesen auf einer Bank, weil Papier Wasser ja eher nicht abkann. Wasser hat ja ohnehin die störende Eigenschaft, bergab zu laufen. Papier saugt es gerne auf. Es ist kompliziert.
Nasse Haare mag ich, aber nicht, wenn mir kalt wird. Deswegen wäre die richtige Antwort wohl, dass ich Regen mag, aber nicht gerne friere.“ Cyan stockte. „Wo waren wir gerade noch gleich? Jetzt habe ich mich in meinen Gedanken verlaufen. Oder in deinen? Eine Eigenschaft, die ich an mir anstrengend finde.“ Xier seufzte. „Danke für den Tee erstmal. Der sorgt bestimmt dafür, dass mir wieder warm wird.“ Erneut nippte xier an der Tasse, deren Inhalt jetzt wohl trinkbar war.
Ari lachte erleichtert auf. „Ich find das gerade total sympathisch an dir“, platzte es aus hen heraus.
Und dann setzte sofort das Herzklopfen ein. War das unangemessen? Zu viel? Wieso hatte hen das jetzt gerade auch noch laut gesagt? Hen versenkte beschämt das Gesicht in den Händen.
„Entschuldigung! Das war … Oh Gott …“
„Kann es sein, dass wir beide echt sehr gerne den Faden verlieren?“, fragte Cyan.
„Für den Fall, dass wir jemals ein ernsthaftes Gespräch versuchen, sollten wir wahrscheinlich besser mit einer ToDo-Liste arbeiten, die wir abhaken können, damit wir nichts vergessen. Wobei wir uns dann wahrscheinlich schon beim Versuch eines Zettels hoffnungslos verzetteln.“ Cyan stockte. „Hast du gerade gesagt, dass du das an mir total sympathisch findest?
Die meisten finden es nervig und – ich kann mich echt nicht erinnern, je zuvor einen Menschen getroffen zu haben, mit dem ich mich halbwegs vernünftig unterhalten konnte, obwohl an unseren Gesprächen wenig vernünftig war, wenn ich recht darüber nachdenke.“
Ari schaffte es nicht, Cyan anzusehen. Die Stimme war jetzt auch wieder weg, und so konnte hen nur in die Hände nicken und hoffen, dass xier es sah und verstand.
Hen atmete mehrere Male tief und langsam durch. Bagel legte genau jetzt den Kopf auf Aris Bein, als würde er verstehen, was in Ari gerade vorging. Das brachte hen immerhin dazu, eine Hand zu senken, um ihn hinter den Ohren zu kraulen. Mit einer Hand vorm Gesicht und einer auf Bagels Kopf konnte Ari nur noch versuchen weiterzuatmen.
@njakob@lsbt.me #AriBagelCyan Teil 12 „Naja … richtig für mich … und … vielleicht in dem Augenblick, in dem ich sie beantworte.“ Hen sah Cyan an.literatur.social
„Naja … richtig für mich … und … vielleicht in dem Augenblick, in dem ich sie beantworte“, sagte Ari. „Oder? Kennst du das nicht? Es gibt jetzt eine richtige Antwort für dich und morgen ist sie etwas anders. Oder nächste Woche. Oder wenn es regnet ist es anders, als wenn die Sonne scheint. Ich hab da diesen Roman gelesen, in dem jemand sie bei Sonnenschein männlich fühlte und weiblich, wenn es bedeckt war. Das fand ich ein interessantes Konzept. Und naja, manchmal geht es mir ähnlich, nicht mit Wolken und Sonne, aber mal fühle ich mich so und mal so und da sind die Antworten eben auch unterschiedlich. Und oft ist die Antwort eben … heute richtig und morgen nicht mehr, und irgendwie scheinen das viel zu viele Leute … gar nicht wirklich … ich finde das verwirrend, dass viele so überzeugt von dem sind, was sie sagen. Mir geht das oft nicht so.“
Cyan hielt Aris Blick stand und dachte intensiv über die Aussage nach. Dann wich xier dem Blick aus und atmete tief durch. Der Augenkontakt war eigentlich schon wieder zu lang für die meisten Menschen. „Ich fühle mich nie nach irgendetwas“, meinte Cyan leise. „Ich kann mit dem Konzept nichts anfangen.“ Vorsichtig probierte xier den Tee und stellte fest, dass der für xien noch zu heiß war. „Aber ich kenne es, wenn ich heute dieser Meinung bin und nächste Woche einer anderen, weil es neue Fakten gibt“, fuhr xier murmelnd fort und räusperte sich. „Die meiste Zeit finde ich Regen zum Beispiel total toll, nur eben nicht unbedingt, wenn ich meine Einkäufe aus einer Pfütze sammeln muss, weil die Tasche kaputtgegangen ist. Da wäre mir dann Sonne und ein trockener Boden lieber. Ohne Regen sitzt es sich auch besser zum Lesen auf einer Bank, weil Papier Wasser ja eher nicht abkann. Wasser hat ja ohnehin die störende Eigenschaft, bergab zu laufen. Papier saugt es gerne auf. Es ist kompliziert. Nasse Haare mag ich, aber nicht, wenn mir kalt wird. Deswegen wäre die richtige Antwort wohl, dass ich Regen mag, aber nicht gerne friere.“ Cyan stockte. „Wo waren wir gerade noch gleich? Jetzt habe ich mich in meinen Gedanken verlaufen. Oder in deinen? Eine Eigenschaft, die ich an mir anstrengend finde.“ Xier seufzte. „Danke für den Tee erstmal. Der sorgt bestimmt dafür, dass mir wieder warm wird.“ Erneut nippte xier an der Tasse, deren Inhalt beinahe zu heiß war, aber eben nur fast und deswegen dann doch trinkbar war.
Ari lachte. „Ich find das gerade total sympathisch an dir“ Hen versenkte das Gesicht in den Händen. „Entschuldigung! Das war … Oh Gott …“
„Kann es sein, dass wir beide echt sehr gerne den Faden verlieren?“, fragte Cyan und ging dabei großzügig über Aris Verlegenheit hinweg. „Für den Fall, dass wir jemals ein ernsthaftes Gespräch versuchen, sollten wir wahrscheinlich besser mit einer ToDo-Liste arbeiten, die wir abhaken können, damit wir nichts vergessen. Wobei wir uns dann wahrscheinlich schon beim Versuch eines Zettels hoffnungslos verzetteln.“ Cyan stockte. „Hast du gerade gesagt, dass du das an mir total sympathisch findest? Die meisten finden es nervig und – ich kann mich echt nicht erinnern, je zuvor einen Menschen getroffen zu haben, mit dem ich mich halbwegs vernünftig unterhalten konnte, obwohl an unseren Gesprächen wenig vernünftig war, wenn ich recht darüber nachdenke.“ Ein Grübeln mimend griff xier sich ans Kinn.
Hen sagte nichts mehr und Cyan fragte sich, ob xier irgendetwas Falsches gesagt hatte. Einmal mehr. Das schaffte xier oft. Etwas sagen, was andere dazu brachte, nicht mehr mit xiem reden zu wollen. Wobei Ari nicht den Eindruck erweckte, gekränkt zu sein. Es war eher die Stimme, die hen versagte.
Ratlos sah Cyan hen an. Bagel war zu seinem Menschen gekommen und ließ sich lieb haben. Der Hund schien ein Gespür dafür zu haben, wann Ari ihn brauchte.
Cyan glaubte zwar, ein Nicken gesehen zu haben, aber hen sprach kein Wort mehr.
Die andere Perspektive aus Sicht von Ari bei @der_Rabe ab literatur.social/@der_Rabe/115….
Nachdem Ari endlich in der neuen Hose steckte, wollte hen zurück ins Wohnzimmer. Doch dann sah Ari, wie Cyan irgendwie verloren im Wohnzimmer stand, sich weder hinsetzte noch zu trauen schien, irgendetwas anderes zu machen, und blieb an der Tür stehen. Bevor Ari es merkte, war hen ein leises Lachen entschlüpft. Sofort biss sich hen auf die Lippe, als Cyan herumfuhr.
„Warum setzt du dich nicht hin?“, fragte Ari, um von der eigenen Erheiterung abzulenken.
Cyan gestikulierte in Richtung von xieses Hose und Ari lief mal wieder rot an.
„Natürlich. Warte kurz, ich hab …“ Ari holte eine von Bagels Decken aus einem Schrank, faltete sie auseinander und legte sie auf das Sofa. „Das ist eine von Bagel. Oder … eigentlich für Bagel. Die dürfen dreckig werden. Es kann nur sein, dass er kommt und sich zu dir legt.
Und ich kann dir immer noch eine Hose leihen. Das muss doch unangenehm sein, wenn die so nass ist …“
Cyan schmunzelte. „Hundedecke“, sagte xier leise. „Das passt zu mir.“ Dann wurde das Grinsen breiter und xier schüttelte den Kopf. „Ich mach’s mir besser gar nicht erst zu gemütlich bei dir. Sonst wirst du mich nicht mehr los. Ich bemerke nämlich leider nie, wann ich Leuten zu anstrengend werde, obwohl sie schon müde gähnen oder was auch immer.“ Xier zuckte mit den Achseln.
„Finde mich manchmal selbst anstrengend, aber anders als andere Leute es mich sicher finden.“
Vage deutete Cyan aufs Bücherregal. „Du liest offensichtlich auch gern. Ich schaffe es ja selten, alles ordentlich einzuräumen. Eigentlich bräuchte ich dringend noch ein Regal, habe aber eigentlich auch gar keinen Platz mehr. Mich von Büchern trennen kann ich dann aber auch wieder nicht.“
Vorsichtig setzte Cyan sich auf die Decke. „Danke, dass du mir vorhin geholfen hast“, sagte xier plötzlich.
„Auch sowas, was mir immer wieder durchrutscht, weil ich nicht daran denke, es zu sagen.“
„Das ist doch selbstverständlich“, sagte Ari verlegen. „Und du brauchst dich nicht extra dafür zu bedanken.“ Hen goss ihnen beiden Tee ein und versuchte, die Aussagen von Cyan im Kopf nach beantwortbar, zu beantworten und nicht-drauf-reagieren zu sortieren. Leider waren es ein bisschen viele auf einmal, sodass sich die Pause wieder unangenehm ausdehnte.
„Ich finde dich nicht anstrengend“, sagte hen schließlich, als Cyan schon wieder aussah, als würde xier sich am liebsten in den Hintern beißen, weil xier überhaupt etwas gesagt hatte. „Ich brauch nur manchmal ein bisschen … um die richtige Antwort zu finden. Und manchmal, da kriege ich gar keinen Ton raus, weil … keine Ahnung“, endete Ari einfallslos und starrte mal wieder befangen in die eigene Tasse und seufzte. „Das ist was, was ich selbst an mir anstrengend finde.“
„Was du selbstverständlich findest, machen viele Menschen trotzdem nicht mehr“, murmelte Cyan. „Aber schön, dass du mich nicht anstrengend findest.“
Xier überlegte einen Moment. „Gibt es überhaupt richtige Antworten? Oder reden wir eher darüber, was als gesellschaftlich akzeptiert betrachtet werden darf?“
Cyan prüfte vorsichtig, ob die Tasse, die Ari xiem hingestellt hatte, nicht noch zu heiß zum Anfassen war. „Finde es auf jeden Fall schön, dass wir uns zufällig über den Weg gelaufen sind. Wir können auch gerne einfach nur einen anstatt keinen Tee trinken und nicht reden. Also, ich könnte es zumindest versuchen, kein Gespräch mit dir zu führen, während wir einen Tee trinken.“
@njakob@lsbt.me #AriBagelCyan Teil 11 Nachdem Ari endlich in der neuen Hose steckte, wollte hen zurück ins Wohnzimmer.literatur.social
Cyan stellte die Tassen neben die Kanne auf den Wohnzimmertisch und blieb stehen. Offensichtlich war hen wesentlich ordentlicher als xier. So Bagel nicht irgendetwas liegen ließ, räumte Ari wohl wirklich immer sofort alles weg. Obgleich sie sich im Ordnungssinn klar unterschieden, hielt Cyan es für unangebracht, sich mit der durch den Regen klammen Hose auf die Couch zu setzen. Penibel sauber mochte es bei Cyan daheim nicht sein, aber absichtlich Dreck machte xier nirgends und Ari durch ein verschmutztes Sofa noch mehr Arbeit aufhalsen, wollte xier auch nicht.
Sich durchaus dessen bewusst, wie unangebracht es wäre, nun die Regale entlang zu schreiten, und sich die Rücken der Bücher anzusehen, versuchte Cyan aus der Ferne zu erahnen, was Ari dort hineingestellt hatte und für gewöhnlich las. Dafür musste xier dann doch leicht die Augen zusammenkneifen.
„Vielleicht brauch ich doch langsam mal eine Brille?“
Ein Lachen brachte Cyan dazu, sich schnell umzudrehen.
„Warum setzt du dich nicht hin?“, fragte Ari und Cyan gestikulierte in Richtung der nassen Hose. Ari errötete einmal mehr. „Natürlich. Warte kurz, ich hab …“ Hen holte eine Decken aus einem Schrank, faltete sie auseinander und legte sie auf das Sofa. „Das ist eine von Bagel. Oder … eigentlich für Bagel. Die dürfen dreckig werden. Es kann nur sein, dass er kommt und sich zu dir legt. Und ich kann dir immer noch eine Hose leihen. Das muss doch unangenehm sein, wenn die so nass ist …“
Mit Mühe unterdrückte Cyan nun selbst ein Lachen, schmunzelte aber. „Hundedecke“, sagte xier leise. „Das passt zu mir.“ Ein breites Grinsen erschien und dann schüttelte xier den Kopf. „Ich mach’s mir besser gar nicht erst zu gemütlich bei dir. Sonst wirst du mich nicht mehr los. Ich bemerke nämlich leider nie, wann ich Leuten zu anstrengend werde, obwohl sie schon müde gähnen oder was auch immer.“ Ein Achselzucken. „Finde mich manchmal selbst anstrengend, aber anders als andere Leute es mich sicher finden.“
Vage deutete Cyan aufs Bücherregal. „Du liest offensichtlich auch gern. Ich schaffe es ja selten, alles ordentlich einzuräumen. Eigentlich bräuchte ich dringend noch ein Regal, habe aber eigentlich auch gar keinen Platz mehr. Mich von Büchern trennen kann ich dann aber auch wieder nicht.“
Cyan setzte sich auf die Decke, die Ari extra auf die Couch gelegt hatte. „Danke, dass du mir vorhin geholfen hast“, fiel es xiem dann wieder ein. „Auch sowas, was mir immer wieder durchrutscht, weil ich nicht daran denke, es zu sagen.“
„Das ist doch selbstverständlich“, sagte Ari verlegen. „Und du brauchst dich nicht extra dafür zu bedanken.“ Hen goss ihnen beiden Tee ein und dachte sichtlich nach. „Ich finde dich nicht anstrengend“, sagte Ari nach einer Weile. „Ich brauch nur manchmal ein bisschen … um die richtige Antwort zu finden. Und manchmal, da kriege ich gar keinen Ton raus, weil … keine Ahnung“, endete Ari, blickte auf die Tasse in hens Händen und seufzte. „Das ist was, was ich selbst an mir anstrengend finde.“
„Was du selbstverständlich findest, machen viele Menschen trotzdem nicht mehr“, nuschelte Cyan. „Aber schön, dass du mich nicht anstrengend findest.“
Xier überlegte einen Moment. Ziemlich trocken-sarkastisch fiel letztlich Cyans Reaktion auf Aris letzte Aussage aus. „Gibt es überhaupt richtige Antworten? Oder reden wir eher darüber, was als gesellschaftlich akzeptiert betrachtet werden darf?“
Zögerlich streckte Cyan eine Hand nach einer der Tassen aus und prüfte erstmal, ob sie nicht noch zu heiß zum Anfassen war. „Finde es auf jeden Fall schön, dass wir uns zufällig über den Weg gelaufen sind. Wir können auch gerne einfach nur einen anstatt keinen Tee trinken und nicht reden. Also, ich könnte es zumindest versuchen, kein Gespräch mit dir zu führen, während wir einen Tee trinken.“
Und weil mir heute zum ersten Mal selbst der Platz nicht reicht, geht's hier weiter.
„Falls du Zucker brauchst oder Honig, die stehen auf dem Tisch. Ich nehm normalerweise keinen, aber manchmal kommt meine Schwester vorbei … ähm …“ Ari schluckte unbehaglich, weil da jetzt völlig unvorbereitet ein fremder Mensch im Wohnzimmer stand und sich neugierig umschaute.
Und Ari fielen nur die vielen Dinge auf, die nicht weggeräumt waren und die Staubflecken und das Spielzeug von Bagel und die unordentliche Bücherwand …
nichts davon ist wirklich unordentlich, erklärte hen Rieke immer wieder geduldig, wenn sie hier war und Ari sich zum tausendsten Mal dafür entschuldigt hatte, wie es aussah. nichts davon fällt mir auf, wenn du mich nicht mit der Nase draufstößt
Gut gut gut, Cyan hatte schon gesagt, dass es bei xiem unordentlicher war … Ruhe bewahren
„Setz dich einfach hin, ja? Ich geh mir nur kurz eine trockene Hose anziehen.“
Ari stellte die Kanne auf das Stövchen und verschwand im Nebenzimmer, wo hen sich hektisch die Hose von den Beinen krempelte, eine neue aus dem Schrank rupfte und beim Versuch, diese anzuziehen fast das Gleichgewicht verlor.
Haare abrubbeln? Besser nicht. Sonst würde hen wahrscheinlich noch chaotischer aussehen als eh schon.
Die andere Perspektive von @der_Rabe ab literatur.social/@der_Rabe/115… ff
„Komm rein. Lass … die Schuhe und so einfach … da stehen. Ich hol dir schnell ein Handtuch.“
Nervös schloss Ari die Tür hinter Cyan, eilte ins Badezimmer, suchte das größte Handtuch aus dem Schrank, das hen hatte, und eilte zurück zu Cyan, dier immer noch bewegungslos auf dem Hundetuch stand und die Tüte wie das erstgeborene Kind an die Brust drückte. Der Anblick war so niedlich, dass Ari einen Augenblick brauchte, um damit klarzukommen.
Aber immerhin verscheuchte das einen großen Teil der Beklemmung aus Aris Körper. Hen hängte das Handtuch an die Garderobe und nahm xiem die Tüte ab. Eine Pause entstand, während sie sich einen Moment lang über Cyans Einkäufe ansahen.
„Ich … geh dann mal in die Küche und setz Teewasser auf, OK?“, sagte Ari. „Das ist die Tür gleich hier rechts …“
Ari eilte in die Küche, stellte Cyans Tüte zu der anderen auf den kleinen Tisch und beschäftigte die Hände damit, den Wasserkocher zu befüllen, und den Kopf zu überlegen, was hen als nächstes tun sollte.
„Soll ich jetzt hier gleich nach rechts oder wo würdest du mich gerne haben?“, hörte Ari Cyan aus dem Flur fragen. „Okay, noch ein Versuch. Der Satz klang scheiße. Wo darf ich denn warten, bis du den Tee soweit hast, Ari?“
Ari überlegte, was Cyans Problem war.
Der Wasserkocher begann, erste Geräusche zu machen.
Ari konnte nicht anders, hen musste einfach nachsehen, was Cyan gerade machte, so verzweifelt wie xier geklungen hatte. Vorsichtig schaute hen um die Ecke und konnte das Grinsen nicht mehr unterdrücken. Cyan stand noch genauso wie vorher auf dem Hundetuch, hatte das Handtuch von der Garderobe nicht einmal angefasst und sah gerade so verloren aus, dass Aris Grinsen noch breiter wurde.
„Du… kannst das Handtuch ruhig benutzen, das ist frisch. Oder willst du kurz duschen? Du bist durch nass. Und ich kann dir was Trockenes zum Anziehen geben, wenn du willst. Äh … ich meine … du musst nicht. Der Tee ist gleich fertig, willst du dich in die Küche setzen? Ich würd mich auch gern abtrocknen. Äh …“
Abrupt wallte die Verlegenheit auf und schnürte Ari die Kehle wieder zu. Zum Glück brodelte der Wasserkocher jetzt und Ari zog sich erleichtert in die Küche zurück, um den Tee aufzugießen.
Während Ari noch damit beschäftigt war, Wasser in die Teekanne zu gießen, ohne versehentlich den wiederverwendbaren Glücksteebeutel zu versenken, hörte hen, wie Cyan zögernd die Küche betrat. Hen konnte xien nicht sehen, da hen mit dem Rücken zur Tür stand. Gerade klopfte Aris Herz wieder wie wild und hen war froh, etwas zu tun zu haben, um nicht in Schockstarre zu verfallen. Die Hosenbeine waren immer noch durch nass und klebten unangenehm an den Beinen.
Aber die Füße waren immerhin weitestgehend trocken. Trotzdem wünschte hen sich gerade nichts mehr, als aus den nassen Klamotten zu kommen.
Ari zuckte zusammen, als Cyan plötzlich neben hen trat.
„Das ist Kräutertee … ähm … gut für den Hals und … gegen Erkältung. Nicht dass du welche hast, aber ich dachte … und ich mag den einfach. Und ich find das gar nicht schlimm, wenn du viel redest … ich meine … das … passiert mir auch immer wieder …“
Aris Gesicht wurde heiß und sicher wieder knallrot. Cyan stand überraschend, erschreckend, aber nicht unangenehm dicht neben Ari und reckte den Kopf vor, um neugierig an der Kanne zu schnuppern.
„Na, ich will ja mal schwer hoffen, dass sich niemand von uns erkältet“, sagte xier. „Klatschnass sind wir vorhin immerhin beide geworden. Wenn ich anders drauf wäre, würde ich dir vielleicht vorschlagen, dass wir gemeinsam duschen, aber… Das würde mir sowas von zu weit gehen.“ Cyan sah Ari nicht an.
„Sorry, manchmal ist mein Mund schneller als mein Kopf und andauernd plappere ich irgendwelchen Scheiß nach, den ich irgendwo von anderen gehört oder gesehen habe, unabhängig davon, wie unangemessen es eigentlich ist, weil es gesellschaftlich akzeptiertes Verhalten zu sein scheint.“ Noch einmal schnupperte xier am Tee. „Der riecht jedenfalls toll und sobald ich mich ein bisschen aufgewärmt habe und du mir mit einer Tasche ausgeholfen hast, bist du mich wieder los.“
Neugierig blickte Cyan sich um. „Niedliche, kleine Küche hast du. Ordentlicher als meine. Bei mir steht andauernd irgendwelcher Plunder herum. Sauber, schmutzig und räum ich gleich noch weg.“
„Hmmmmdamit würde ich mich nicht wohlfühlen. Also, wenn da so viel rumsteht. Mir geht es besser, wenn die Sachen ordentlich an ihrem Platz sind und ich mag auch gar nicht so viel rumstehen haben.“ Ari holte Tassen aus dem Schrank und drückte sie Cyan in die Hand.
„Wir gehen ins Wohnzimmer rüber, ja? Hier ist leider nicht genug Platz zum Sitzen“, fügte hen hinzu, nahm selbst die Kanne und ging vor ins Wohnzimmer.
@njakob@lsbt.me #AriBagelCyan Teil 10 „Komm rein. Lass … die Schuhe und so einfach … da stehen. Ich hol dir schnell ein Handtuch.literatur.social
„Komm rein. Lass … die Schuhe und so einfach … da stehen. Ich hol dir schnell ein Handtuch.“
Cyan ließ die Schuhe und das Undso stehen und blickte diem davon wuselnden Ari irritiert nach, nachdem xier wenigstens durch die Tür in den Flur war. Cyan bewegte sich keinen Schritt weiter, bis hen xiem die Tragetasche abnahm und blickte hen auch während der Pause, die unweigerlich entstand, schweigend an.
„Ich … geh dann mal in die Küche und setz Teewasser auf, OK?“, sagte Ari. „Das ist die Tür gleich hier rechts …“
War jetzt die Tür zur Küche gleich hier rechts oder sollte Cyan gleich hier rechts rein? Verunsichert biss xier sich auf die Unterlippe.
„Soll ich jetzt hier gleich nach rechts oder wo würdest du mich gerne haben?“, fragte Cyan und schloss seufzend die Lider, als xiem auffiel, wie unglücklich xier sich da gerade wieder geäußert hatte. „Okay, noch ein Versuch. Der Satz klang scheiße. Wo darf ich denn warten, bis du den Tee soweit hast, Ari?“
Wirklich umschauen traute Cyan sich nicht, aber neugierig, wie hens Wohnung aussah, war xier dann doch.
„Du … kannst das Handtuch ruhig benutzen, das ist frisch. Oder willst du kurz duschen? Du bist durch nass. Und ich kann dir was Trockenes zum Anziehen geben, wenn du willst. Äh … ich meine … du musst nicht. Der Tee ist gleich fertig, willst du dich in die Küche setzen? Ich würd mich auch gern abtrocknen. Äh …“
Das Handtuch! Wo war ich nur mit meinem Kopf?, dachte Cyan, rollte über sich selbst mit den Augen, schüttelte dann auch über sich selbst den Kopf, löste sich dadurch selbst aus der eigenen Starre und griff danach, um sich abzutrocknen.
„Jetzt übertreib mal bitte nicht!“, bat Cyan leise. „Ich will dir auch echt nicht zur Last fallen. Ich trockne mich ein wenig ab, trink einen Tee mit dir und dann wirst du mich auch direkt wieder los, falls du mir mit einer Tragetasche aushelfen kannst. Du hast doch bestimmt vor deine… wie war das noch gleich? Kurzgeschichten weiterzulesen. Ist ja das passende Wetter zum Lesen und… Jetzt fasle ich schon wieder. Entschuldige bitte.“
Ari hörte wahrscheinlich längst nicht mehr zu, da hen sich dem Wasserkocher mit dem kochenden Wasser zugewendet hatte.
„Warum musst du nur immer so viel reden, Cyan?“, sprach xier mit sich selbst. „Halt doch einfach mal die Klappe! Du überforderst die Leute und ihnen fällt auch ohne, dass du andauernd redest, auf, dass du mit anderen Menschen nicht gut kannst.“
Da Cyan oft neugieriger war, als es die meisten mochten, betrat xier nun doch die Küche.
„Das ist Kräutertee … ähm … gut für den Hals und … gegen Erkältung“, stammelte Ari. „Nicht dass du welche hast, aber ich dachte … und ich mag den einfach. Und ich find das gar nicht schlimm, wenn du viel redest … ich meine … das … passiert mir auch immer wieder …“
Cyan vermied Körperkontakt grundsätzlich gern und achtete stets darauf, nicht zu nah an Menschen heranzutreten, da xier so etwas selbst nicht leiden konnte. Deshalb blieb Cyan ein wenig auf Abstand zu Ari, obwohl sie quasi nebeneinander standen. „Na, ich will ja mal schwer hoffen, dass sich niemand von uns erkältet. Klatschnass sind wir vorhin immerhin beide geworden. Wenn ich anders drauf wäre, würde ich dir vielleicht vorschlagen, dass wir gemeinsam duschen, aber… Das würde mir sowas von zu weit gehen.“ Cyan vermied es immer noch, Ari anzusehen, ahnte aber, dass hen noch röter anlaufen würde. „Sorry, manchmal ist mein Mund schneller als mein Kopf und andauernd plappere ich irgendwelchen Scheiß nach, den ich irgendwo von anderen gehört oder gesehen habe, unabhängig davon, wie unangemessen es eigentlich ist, weil es gesellschaftlich akzeptiertes Verhalten zu sein scheint.“ Noch einmal schnupperte xier am Tee. „Der riecht jedenfalls toll und sobald ich mich ein bisschen aufgewärmt habe und du mir mit einer Tasche ausgeholfen hast, bist du mich wieder los.“
Neugierig blickte Cyan sich um. „Niedliche, kleine Küche hast du. Ordentlicher als meine. Bei mir steht andauernd irgendwelcher Plunder herum. Sauber, schmutzig und räum ich gleich noch weg.“
„Hmmmmdamit würde ich mich nicht wohlfühlen“, antwortete Ari. „Also, wenn da so viel rumsteht. Mir geht es besser, wenn die Sachen ordentlich an ihrem Platz sind und ich mag auch gar nicht so viel rumstehen haben.“ Ari holte Tassen aus dem Schrank und drückte sie Cyan in die Hand. „Wir gehen ins Wohnzimmer rüber, ja? Hier ist leider nicht genug Platz zum Sitzen“, fügte hen hinzu, nahm selbst die Kanne und ging vor ins Wohnzimmer.
„Falls du Zucker brauchst oder Honig, die stehen auf dem Tisch. Ich nehm normalerweise keinen, aber manchmal kommt meine Schwester vorbei … ähm …“
Eine Pause entstand.
„Setz dich einfach hin, ja? Ich geh mir nur kurz eine trockene Hose anziehen.“
Ari stellte die Kanne auf das Stövchen und verschwand im Nebenzimmer.
Die andere Perspektive von @der_Rabe ab literatur.social/@der_Rabe/115… ff.
Das Schweigen tat Ari gut, so konnte hen die Gedanken sortieren, die sich schon wieder selbständig gemacht hatten, selbst wenn ihrer beider Füße deutlich schmatzende Geräusche machten. Offensichtlich waren nicht nur hens Schuhe durch nass. Bagel trottete beruhigend vor ihnen her, alles war in Ordnung. Hen musste nicht einmal rückwärts zählen, um ruhiger zu werden.
Nur ganz am Rande bemerkte Ari, wie Cyan die kaputte Tasche in den Armen hielt, als wäre es ein Kind, und dabei aussah, als würde xier sich weniger über den Regen als über die eigene Leichtsinnigkeit ärgern. Erst als sie an ihrer Haustür ankamen und Ari den Schlüssel aus der Tasche fummelte, kam die Aufregung zurück. Was war da nur in hen gefahren, dass hen so völlig ungeplant und ohne Vorbereitung jemanden eingeladen hatte, dier hen erst einmal vorher gesehen hatte.
Aris Hand zitterte, als hen versuchte, ihn ins Schloss zu stecken.
„Komm schon“, murmelte Ari. „Sei nicht albern.“ Endlich steckte der Schlüssel im Schloss und Ari öffnete die Tür. Hen ließ Cyan durch, ohne xien anzusehen, schloss den Schirm und stieg mit schon wieder zugeschnürter Kehle die Treppe rauf. Hen konnte nur hoffen, dass Cyan die Treppe hochkam, ohne zu stolpern, denn hen selbst war in diesem Augenblick viel zu aufgeregt, um noch für jemand anders mitzudenken oder aufzupassen.
Bagel schnaufte deutlich hörbar bei den zwei Stockwerken und hinterließ vermutlich jede Menge Schlammflecken. Hinter sich ertönte das schwere Atmen von Cyan, das sich jetzt auch noch ärgerlich anhörte.
Als Ari vor der Wohnung stand, drehte hen sich unsicher zu Cyan um. Das Herz klopfte inzwischen wieder bis zum Hals hinauf und es war schwierig, verständlich Wörter da durch zu bekommen.
„Ähm … macht es dir was aus, die Schuhe hier draußen auszuziehen?“, fragte hen stockend.
„Die kommen nicht weg. Und … ich hab drinnen ein Handtuch für Bagels Pfoten, da kannst du dann auch erstmal kurz drauf. Und ich bring dir sofort ein Handtuch für … alles andere, wenn ich Bagel halbwegs trocken hab?“
Bestimmt war Ari schon wieder krebsrot angelaufen. Ohne abzuwarten, schlüpfte hen schnell selbst aus Schuhen und Socken, schloss die Tür auf und rubbelte Bagel so trocken, wie es eben ging. So schnell war Bagel noch nie fertig. Er schaute Ari verdutzt an.
Stirnrunzelnd blickte Cyan über die Tasche hinweg Ari an. „Also, ausmachen würde mir das nichts, wenn ich die Schuhe überhaupt sehen könnte“, sagte xier und lächelte kurz. „Du bietest mir gerade das Hundehandtuch an? Passt wohl zu einem begossenen Pudel wie mir ganz gut.“ Xier schwankte hin und her, als xier versuchte, an der Tüte vorbei nach unten zu schauen. Schließlich gab Cyan auf.
„Wenn du mal kurz halten könntest, hilft das vielleicht.“
Da Ari eh schon am Boden hockte, drehte hen sich kurzerhand um, öffnete Cyans Schnürsenkel und hielt die Schuhe fest, bis xier nach einigem Zögern daraus ausgestiegen war.
„Dankeschön!“ Es klang erleichtert.
@njakob@lsbt.me #AriBagelCyan Teil 9 Das Schweigen tat Ari gut, so konnte hen die Gedanken sortieren, die sich schon wieder selbständig gemacht hatten, selbst wenn ihrer beider Füße deutlich schmatzende Geräusche machten.literatur.social
Gemeinsam zu schweigen schien Cyan eine gute Idee zu sein. Das hatte irgendwie schon einmal funktioniert und mit zu viel Gerede wollte xier nicht wieder alles kaputt machen. Das schmatzende Geräusch, das ihrer beider Schuhpaare auf dem nassen Parkweg verursachte, war alles, was zu hören war, wenn man von Bagels tapsenden Pfoten absah.
Da xier den Weg nicht kannte, konnte xier nur immer wieder vorsichtig nach Ari sehen, um zu verfolgen, wohin es ging. Ari und Bagel wussten, wo sie hinmussten, Cyan nicht. Xier umarmte die kaputte Tasche, hielt sie fest und dachte intensiv darüber nach, was xier jetzt besser nicht sagte, und wie sinnvoll wohl die baldige Anschaffung eines anständigen Rucksacks wäre. Mit einem Hackenporsche wäre bei diesem Regen nämlich auch nichts zu erreichen gewesen. Der hätte auf dem schlammigen Fußweg anderweitig aufgegeben.
Cyan kam sich plötzlich fürchterlich leichtsinnig vor. Letztlich, das wurde xiem nun klar, ging xier gerade mit einer fremden Person mit. Als Cyan ein Kind gewesen war, hatte man Kindern noch eingebläut, niemals mit Fremden mitzugehen. Zwar hatte xier an jenem Tag recht angenehm mit Ari geplaudert, aber eigentlich wusste Cyan überahupt nichts über Ari, außer dass hen einen Hund namens Bagel hatte, der ursprünglich aus dem Tierheim stammte. Außerdem musste Ari wohl irgendwie raus unter Menschen gehen. Warum auch immer.
Als Ari die Haustüre aufschloss, murmelte hen vor sich hin. Ob das „Komm schon“ dem Türschloss galt, wusste Cyan nicht. Vielleicht klemmte es auch hin und wieder?
Wo die Treppenstufen waren, musste xier raten, aber nach den ersten Schritten gelang xiem der Aufstieg trotz der Tasche ganz gut. Treppenstufen erfüllten ja, das war ganz angenehm, irgendwie zumeist eine bestimmte Norm und waren damit normal und dadurch eben doch meistens recht gut zu schaffen, wenngleich man sie dann doch nicht richtig sah.
Cyan blieb nichts anderes übrig, als Ari weiter zu folgen und das, obwohl sie sich eigentlich gar nicht kannten. Was tu ich hier eigentlich? Das Stück nach Hause hätte ich doch bestimmt auch noch irgendwie geschafft. Xier atmete tief durch. Ari hätte auch einfach weiterlaufen können. Mich ignorieren können. So tun, als hätte hen mich nicht gesehen. Hat hen aber nicht. Ari hat mich gesehen und mir Hilfe angeboten. Oder hat Bagel hen zu mir gezogen? Vorsichtig lugte Cyan an der Tasche vorbei zum Hund. Vielleicht sollte ich dem Hund mal ein Leckerchen besorgen? Irgendwann? Eines ohne Getreide?
Xier folgte Ari weiter, atmete schwer, ärgerte sich über sich selbst, weil die Taschen zu voll geworden waren, plante den Kauf eines Treckingrucksacks und schämte sich, weil wirklich einfach alles an diesem Tag ganz anders geplant gewesen war.
„Ähm … macht es dir was aus, die Schuhe hier draußen auszuziehen?“, fragte hen stockend. „Die kommen nicht weg. Und … ich hab drinnen ein Handtuch für Bagels Pfoten, da kannst du dann auch erstmal kurz drauf. Und ich bring dir sofort ein Handtuch für … alles andere, wenn ich Bagel halbwegs trocken hab?“
Stirnrunzelnd blickte Cyan über die Tasche hinweg Ari an. Noch immer hielt xier das defekte Trageinstrument an die Brust gepresst, weil der eine Griff ausgerissen war. „Also, ausmachen würde mir das nichts, wenn ich die Schuhe überhaupt sehen könnte.“ Ein Lächeln huschte über xieses Gesicht, verschwand aber ebenso schnell wieder. „Du bietest mir gerade das Hundehandtuch an? Passt wohl zu einem begossenen Pudel wie mir ganz gut.“
Cyan hatte Mühe, das Gleichgewicht zu halten, als xier versuchte, die eigenen Schuhe zu sehen und sich von den Füßen zu streifen. „Wenn du mal kurz halten könntest, hilft das vielleicht.“ Ari erwies sich als hilfsbereit, was das Öffnen der Schuhe und das Hinausschlüpfen anging. „Dankeschön.“
Die andere Perspektive von @der_Rabe ab literatur.social/@der_Rabe/114… ff.
Schuldgefühle nagte an hens Brust, machten hen das Atem fast unmöglich und Reden war eh gar nicht drin. Aber tapfer versuchte Ari wenigstens ermutigend zu lächeln. Sofern das ging, während eins sich unsicher auf die Unterlippe biss … der Wille zählt, sagte Ari sich. Unendlich viele Herzschläge lang starrten sie sich nur schweigend an. Eine leichte Röte zeigte sich auf Cyans Wangen, die wahrscheinlich die in Aris eigenem Gesicht wiederspiegelte.
„Oh, hi“, sagte xier. Es klang verlegen.
Hastig sammelte Cyan die Einkäufe ein und stopfte sie zurück in die kaputte Tasche. „So eine Scheiße“, murmelte xier. Die Papiertüte sah so nass aus, dass sie kaum zu retten sein würde. „Fuck, damit krieg ich nix mehr gebacken. Was für eine gelungene Metapher für mein Leben.“
Cyan schien jetzt erst zu merken, dass Ari den Schirm über sie beide hielt, und sah auf. Dann streckte xier die Hand nach den Bageltüten aus und zog die Rolle ein Stück ab. „Die sind recht klein“, stellte xier leise fest.
Sag was!, dachte Aris Kopf, als hen das Wort Zucker auf der durchnässten Tüte entziffert hatte. Aris Hals war wieder ein einziger Knoten. Ari summte vorsichtig.
„Hhhhmmmmmmzucker“, sagte Aris Mund mit einem Krächzen in der Stimme. Stell dich nicht so an! „Zucker passt bestimmt rein.“
Atmen, Ari. Fünf, vier, drei – Cyan knisterte mit den Bageltüten – zwei, eins
Als Ari die Augen öffnete, die hen zum Zählen geschlossen hatte, war Cyan immer noch mit den Einkäufen beschäftigt.
„Willst du kurz mit zu mir kommen, ich wohn ganz in der Nähe und du kannst deine Sachen richtig einpacken wenn du willst, und ich lese gerade ein Buch mit Kurzgeschichten, und ich trinke gerne Tee, willst du auch einen?“
Warum kamen die Wörter entweder gar nicht oder alle auf einmal??? Und bestimmt war hen wieder knallrot angelaufen. Ari summte hoffentlich unhörbar, um sich zu beruhigen. Es funktionierte nicht so wie beim Spazierengehen mit Bagel allein.
Warum nicht?? Hmmmmm…
„Ich hätt auch trockenen Zucker“, fügte Ari hinzu, als sich die Pause zwischen ihnen mal wieder hinzog, weil Cyan hen nur von unten herauf anstarrte.
Erst blinzelte Cyan verwirrt, dann schien xier wieder ein Lachen zu unterdrücken. „Hach, ist das schön, wenn ich mal nicht die Person bin, die plötzlich zu viel redet.“ Xier grinste breit.
„Ja, gut. Der Zucker könnte in den Kotbeutel passen und dann können wir den damit auch gleich entsorgen, denn der wird nicht mehr zu retten sein. Aber schön, dass du mir endlich verrätst, dass du auch ab und zu liest und lieber keinen Tee als keinen Kaffee mit mir trinkst“, fügte xier nach einer Pause hinzu.
Xier streckte die Hand nach Bagel aus, ließ ihn schnuppern und streichelte dem Hund erst danach über den Kopf. „Ob ich Zucker brauche, kommt schon sehr auf den Tee an, aber ich lasse mich gerne überraschen, was du mir nicht bei dir daheim anbieten willst.“
Ari sah eine Weile auf die eigenen Schuhe runter, bis hen den Mut zusammen hatte, Cyan direkt anzusehen, dier geduldig wartete und Bagel an den Ohren kraulte, wo er es am liebsten mochte. Dann nickte Ari nur vorsichtig.
„Soll … soll ich dir was abnehmen?“, presste hen raus, als Cyan mit der vollen Tüte an die Brust gedrückt versuchte aufzustehen.
Cyan überlegte kurz und hielt Ari dann tatsächlich die Kühltasche hin. „Wenn du mich schon so fragst, wäre es voll super, wenn du die hier ein Stück weit nehmen könntest“, antwortete xier leise. „Die hat den Inhalt ausgehalten und ist deshalb auch bestimmt nicht zu schwer. Du hast ja schon Bagel und den Schirm. Da will ich dir nicht zu viel zumuten.“ Danach schwieg Cyan wieder, als hätte xier ein schlechtes Gewissen.
Umständlich wechselte Ari ein paar Mal Schirm und Hundeleine von einer Hand in die andere, bis hen sie endlich genug sortiert bekam, um Leine und Kühltasche in der einen und den Schirm in der anderen tragen konnte. Hen versuchte, das unterdrückte Lachen von Cyan zu ignorieren … hen blinzelte rapide, während hen auf Bagel starrte, der, als alle standen, gemütlich in Richtung Wohnung loswatschelte. Langsam beruhigte sich das flatterhafte Gefühl in Aris Brust.
@njakob@lsbt.me #AriBagelCyan Teil 8 Während Bagel noch traurig den Enten hinterherstarrte, die laut schimpfend zurück in den Teich geflüchtet waren, betrachtete Ari die eigenen Schuhe, die langsam ihren Geist aufgaben.literatur.social
Da hatte Cyan sich sich extra eine dieser albernen Tragetaschen gekauft, die man angeblich immer wieder verwenden konnte, und dann hatte xier ausgerechnet ein Montagsmodell erwischt, das schon bei der ersten Nutzung den Geist aufgab. Ob sie zu voll gewesen war? Als wäre die Situation nicht schon unangenehm genug, tauchte plötzlich Bagel auf und als Cyan mit dem Blick der Leine folgte, stand dort natürlich – wer auch sonst – ein zutiefst erschrockenes Ari.
Widerwillig stellte Cyan fest, dass xiem das Blut in die Wangen schoss, als xier hen ansah. Eigentlich war es immer hen gewesen, dier rot anlief, aber heute war es Cyan.
„Oh, hi“, war erstmal alles, was xier sagen konnte.
Hastig sammelte Cyan die Einkäufe ein und stopfte sie zurück in die kaputte Tasche, die xier jetzt dann wohl irgendwie anders würde tragen müssen. „So eine Scheiße.“
Die Verpackungen würden xier allesamt abwaschen müssen und zum ersten Mal im Leben war xier froh, dass Kunststoffe sich immer noch einer gewissen Beliebtheit erfreuten. Plastik ließ sich abwischen.
Einzig die Papiertüte mit dem Rohrohrzucker sah elendig aus und würde nicht mehr zu retten sein. Dafür war sie zu nass. „Fuck, damit krieg ich nix mehr gebacken“, murmelte xier vor sich hin. „Was für eine gelungene Metapher für mein Leben.“
Cyan sah auf, als der Regen xien nicht länger traf, bemerkte den Schirm und dann die ausgestreckte Hand mit den Tüten. Während xier überlegte, wie unverschämt niedlich Ari gerade aussah, während hen lächelte und sich auf die Lippe biss, streckte Cyan die Hand nach den Tüten aus und zog die Rolle ein Stück ab. „Die sind recht klein“, stellte xier murmelnd fest.
„Zucker“, brachte Arie hervor. „Zucker passt bestimmt rein.“
„Ja, gut. Der Zucker könnte in den Kotbeutel passen und dann können wir den damit auch gleich entsorgen, denn der wird nicht mehr zu retten sein.“
Cyan stopfte weiter die Einkäufe zurück in die Tasche und den Zucker tatsächlich in den Kotbeutel.
„Willst du kurz mit zu mir kommen, ich wohn ganz in der Nähe und du kannst deine Sachen richtig einpacken wenn du willst, und ich lese gerade ein Buch mit Kurzgeschichten, und ich trinke gerne Tee willst du auch einen?“ Aris Wortschwall kam unerwartet. „Ich hätt auch trockenen Zucker.“
Erst blinzelte Cyan verwirrt ob des Gestammels, dann unterdrückte xier mit Mühe ein Lachen. „Hach, ist das schön, wenn ich mal nicht die Person bin, die plötzlich zu viel redet.“
Dass durch das breite Grinsen die Zähne zu sehen waren, ließ sich kaum verhindern. Cyan war ehrlich amüsiert.
„Ja, gut. Der Zucker hat in den Kotbeutel gepasst und wir können den darin auch gleich entsorgen, denn der wird nicht mehr zu retten sein.“ Cyan erlaubte sich eine künstlerische Pause. „Aber schön, dass du mir endlich verrätst, dass du auch ab und zu liest und lieber keinen Tee als keinen Kaffee mit mir trinkst.“
Xier streckte die Hand nach Bagel aus, ließ ihn schnuppern und streichelte dem Hund erst danach über den Kopf. „Ob ich Zucker brauche, kommt schon sehr auf den Tee an, aber ich lasse mich gerne überraschen, was du mir nicht bei dir daheim anbieten willst.“
Xier kraulte Bagels Ohren, während xier wartete, dass Ari wieder Worte fand. „Soll … soll ich dir was abnehmen?“, fragte hen, als xier dann doch versuchte, auf die Beine zu kommen. Das war mit der Tasche vor der Brust ein Balanceakt.
Cyan überlegte einen Moment und hielt Ari dann die noch intakte Kühltasche hin. „Wenn du mich schon so fragst, wäre es voll super, wenn du die hier ein Stück weit nehmen könntest“, antwortete xier leise. „Die hat den Inhalt ausgehalten und ist deshalb auch bestimmt nicht zu schwer. Du hast ja schon Bagel und den Schirm. Da will ich dir nicht zu viel zumuten.“ Reichte ja eigentlich schon, dass Cyans Art und Weise das letzte Mal wohl irgendwie eine Zumutung gewesen war.
Gemeinsam zu schweigen schien Cyan eine gute Idee zu sein. Das hatte irgendwie schon einmal funktioniert und mit zu viel Gerede wollte xier nicht wieder alles kaputt machen. Das schmatzende Geräusch, das ihrer beider Schuhpaare auf dem nassen Parkweg verursachte, war alles, was zu hören war als sie, als sie weitergingen, wenn man von Bagels tapsenden Pfoten absah.
Da xier den Weg nicht kannte, konnte xier nur immer wieder vorsichtig nach Ari sehen, um zu verfolgen, wohin es ging. Ari und Bagel wussten, wo sie hinmussten, Cyan nicht. Xier umarmte die kaputte Tasche, hielt sie fest und dachte intensiv darüber nach, was xier jetzt besser nicht sagte, und wie sinnvoll wohl die baldige Anschaffung eines anständigen Rucksacks wäre. Mit einem Hackenporsche wäre bei diesem Regen nämlich auch nichts zu erreichen gewesen. Der hätte auf dem schlammigen Fußweg anderweitig aufgegeben.
Die andere Perspektive von @der_Rabe ab literatur.social/@der_Rabe/114…
„Bist du morgen denn auch wieder da?“, fragte xier neugierig, aber in einem Ton, der Ari deutlich machte, dass xier hen nicht erschrecken wollte. „Mit dir nicht zu reden ist irgendwie auch schön. Also, nicht nur, keinen Kaffee oder Tee zu trinken, sondern nicht zu reden. Das könnte man auch hin und wieder tun, falls man sich zufällig eh im Park begegnet.“
Ari nickte frustriert und vermutlich wieder mit rot angelaufenen Wangen.
Hen hätte sich selbst in den Hintern beißen können dafür, dass ausgerechnet jetzt die Löffel aus waren, um auch nur noch ein einziges Wort herauszubekommen. Also hob hen die Hand halb in die Höhe und deutete ein Winken an, als Bagel unbeirrt weiterzog. Wortwörtlich. Selbst wenn Ari stehengeblieben wäre, hätte Bagel hen vermutlich einfach weitergezogen, solange hen die Leine festhielt.
Das Herz pochte aufgeregt in der Brust, als Ari Bagel schweigend folgte und Cyan hinter sich ließ.
Hatte xier das wirklich so gemeint? Sich wiedertreffen, gemeinsam sitzen oder spazierengehen, etwas trinken gehen? Langsam wurde die enge Brust etwas lockerer und das Atmen wieder leichter. Eigentlich hätte die Therapie Ari auf diesen Fall vorbereiten sollen, aber jetzt fühlte hen sich so verloren, als wäre hen nie dort gewesen. Was machten normale Menschen in dieser Situation? Was wurde von ihnen verlangt? Was erwartete Cyan von hen?
All diese Ungewissheit setzte sich wie einer dicker, fetter und unverdaulicher Kloß in Aris Bauch fest.
Dabei war es doch eigentlich ein schöner Nachmittag gewesen, oder? Etwas worauf Ari stolz sein konnte, weil hen mutig gewesen war und sich getraut hatte … und jetzt wünschte Ari sich, dass hen einfach drinnen geblieben wäre oder woanders lang gegangen oder anders rum oder was auch immer …
Mit schlechtem Gewissen versteckte sich Ari die nächsten Tage weitestgehend drinnen.
Am nächsten Tag konnte Ari bei der Therapie davon erzählen, dass es tatsächlich geholfen hatte, draußen zu sein, um jemanden kennenzulernen, mit diem hen sich tatsächlich unterhalten hatte. Dass es das dann aber auch gewesen war und sich hen am Ende wieder der Hals zugeschnürt hatte, konnte Ari nicht mehr erwähnen, denn es passierte gleich wieder in der Sitzung. Die Therapeutin nahm das zum Anlass, ihm eine weitere Möglichkeit zu zeigen, die hen – vielleicht – aus dem Schweigen bringen konnte.
Bei den nächsten Spaziergängen mit Bagel übte Ari sie auch gleich, wanderte summend neben dem Hund her und stellte überrascht fest, dass es tatsächlich half, indem es ein wenig beruhigte und die Halsmuskeln lockerte. Trotzdem überredete Ari Bagel mit Würstchen dazu, eine andere Strecke als durch den Park zu gehen, auch wenn es bedeutete, deswegen noch ein doppelt schlechtes Gewissen zu haben. Und es war Ari selbst klar, dass das keine Lösung für immer war.
@njakob@lsbt.me #AriBagelCyan Teil 7 „Bist du morgen denn auch wieder da?“, fragte xier neugierig, aber in einem Ton, der Ari deutlich machte, dass xier hen nicht erschrecken wollte. „Mit dir nicht zu reden ist irgendwie auch schön.literatur.social
Cyan wunderte sich, als Ari jetzt wirklich gar nichts mehr sagte. Das kurze, angedeutete Winken, das Ari machte, nahm xier gerade noch wahr, als hen Bagel nachfolgte und schließlich immer weiter entfernte, da der Hund mindestens ebenso wie sein Mensch unbedingt nach Hause wollte.
Was war denn jetzt das?
„Ich rede einfach zu viel“, murrte Cyan und rollte über sich selbst die Augen.
Diese schöne Begegnung hatte xier sich jetzt wohl selbst kaputtgemacht. Verärgert über sich, die eigene Unfähigkeit, mit Menschen erfolgreich zu interagieren, die Welt, das eigene Leben und sowieso alles machte Cyan sich nun selbst auf den Weg nach Hause und überlegte, wohin xier in Zukunft zum Lesen ging. Ari wollte xien sicher in nächster Zeit eh lieber nicht mehr sehen und dieses Auseinandergehen eben ließ auch in Cyan nicht den Wunsch aufkommen, sich demnächst dann peinlich schweigend bei einem zufälligen Aufeinandertreffen absichtlich nicht anzusehen oder so zu tun, als hätte man sich gar nicht erst bemerkt.
„Scheiße“, fluchte Cyan auf dem Nachhauseweg. „Sollte mich an Bücher halten. Oder Steine.“
Wenn man sich am liebsten nur noch zuhause verkriechen wollte, schaffte man ein Buch binnen kürzester Zeit. Cyan hatte einige Tage keinen Anlass, hinauszugehen und verkroch sich in der eigenen Bude. Ein neues Buch brauchte Cyan nicht zu kaufen, denn es gab ein Regalbrett, gut eigentlich waren es zwei, der Schande, mit Druckerzeugnissen, die noch gelesen werden wollten. Einen Stapel auf dem Fußboden besaß xier nicht. Der wäre permanent umgefallen, da es sonst schon genug andere Stapel gab, die das taten. Allerdings stapelten sich die Bücher dafür abenteuerlich im Regal.
Unentschlossen, welches als nächstes herausgenommen werden sollte, kaufte Cyan dann doch immer wieder einmal ein Neues von Schreibenden, die xier unterstützen wollte oder gut fand. Nur gelesen wurden sie dann eben irgendwann. Aus Gründen hatten es xiem Selbstverlegende und Kleinverlage angetan. Die hatten dann doch eher über die Themen, die xien interessierten. Manchmal fand Cyan sich in den Geschichten wieder oder verstand zumindest, was die Figuren darin bewegte. Das schafften die Großverlage, die gefühlt eh immer die gleichen Themen abarbeiteten, bei Cyan nicht.
Der Krimi, den xier zuletzt gelesen hatte, war das beste Beispiel dafür. Die Serie hatte gut angefangen, aber irgendwie hatte die Handlung Cyan nicht gänzlich abgeholt. Deshalb zog xier als Nächstes einen Band mit Kurzgeschichten aus dem Regal. Hoffentlich gab es darin ein paar Geschichten, die eine andere Regung als Ekel und Schrecken über die menschlichen Abgründe erzeugten.
Als dann aber der Füllstand des Kühlschranks einen Punkt erreichte, an dem Einkaufen und unter Menschen gehen wieder nötig wurde, verließ xier unwillig das eigene Reich um zum nahen Supermarkt zu gehen. Die beiden Taschen, die xier im Anschluss daran trug, waren eigentlich klar zu voll. Es war sicher nicht die beste Idee gewesen, hungrig einkaufen zu gehen.
Die Kühltasche in der linken Hand, die andere in der rechten, überlegte xier, wie unausgewogen ein einziger Mensch eigentlich Gewicht verteilen konnte. Wahrscheinlich würde xier später üble Rückenschmerzen haben. Immerhin war die Tasche mit dem Kühlschrankzeug ungleich schwerer als die andere. Für einen Regenschirm oder dergleichen hatte Cyan ja noch nie etwas übrig gehabt, aber jetzt war xier mitsamt Regenjacke tropfnass und launisch auf dem kürzesten Weg nach Hause und musste dabei durch den Park. Zum Glück hatte xier keine Papiertüte genommen, denn die hätte in der Nässe längst aufgegeben.
Aris Perspektive von @der_Rabe ab literatur.social/@der_Rabe/114… ff.
Tatsächlich fühlte sich Ari regelrecht wohl, als sie gemeinsam den Weg entlang schlenderten, ohne etwas zu sagen … sagen zu müssen.
Bagel hielt gerade das vierte Mal zum Schnuppern an, als Cyan sich Ari zuwandte. „Ich glaube, mit euch beiden möchte ich gerne öfter spazieren gehen. Du könntest ein Mensch sein, mit dem ich auskomme, und Bagels Temperament mag ich auch.“
Die Wangen mussten knallrot anlaufen, so heiß fühlten sie sich plötzlich an. Und Ari hatte vollkommen vergessen, worüber hen bis eben noch nachgedacht hatte. Atmen und schlucken wurden überraschend schwierig. Und was sollte man bitte auf so was antworten?
Ari biss sich auf der Unterlippe herum.
„Entschuldige, ich wollte nicht …“, sagte Cyan betreten. „Also, ich wollte dich nicht… Ich hab nur laut gedacht.“
Ari hatte das Gefühl, noch roter zu werden. „Oh Gott, nein, das ist es nicht. Es ist wirklich … ich bin nur nicht gewöhnt … ich meine … ich würde, würde echt gerne und mag dich auch, das ist nicht, was ich meinte, ich meine …“ Ari schlug sich die Hände vors Gesicht und zählte langsam rückwärts.
Einatmen. Ausatmen. Cyan sah furchtbar erschrocken aus und Ari sah xier vorsichtig von der Seite an.
„Glaub mir, ich bin nur … schrecklich … schüchtern und … bin es nicht gewohnt, dass ich einmal rausgehe und jemand sagt sowas … sowas nettes zu mir.“
Bestimmt konnte man inzwischen ein Spiegelei auf Aris Gesicht braten. In wenigen Sekunden. Das Herz klopfte heftig in Aris Brust, hen blinzelte daran, dass es so einfach aussah, wenn andere es taten, und es hen selbst so schwerfiel, Kontakte zu knüpfen. Und jetzt war es einfach passiert. Ari lächelte noch einmal schüchtern.
Cyans Mund zuckte verdächtig, als würde xier ein Grinsen unterdrücken. Dann zuckte er mit den Achseln. „Du, die meisten finden mich auch eher… Ich finde so gut wie nie wen, mit dem ich was unternehmen will, aber mit dir und Bagel ab und zu schweigend durch den Park zu laufen oder über irgendetwas reden könnte ich mir schon vorstellen. Wenn wir doch eh beide öfter mal hier sind, meine ich.“
Xier verzog den Mund zu einem sarkastischen Lächeln. „Vielleicht erzählst du mir dann doch irgendwann noch, ob du liest, was du liest oder ob du lieber keinen Kaffee oder keinen Tee mit mir trinkst.“
Ari öffnete mehrmals den Mund, ohne dass ein Ton herauskam, und schloss ihn nach dem wievielten Versuch verzweifelt endgültig. Wenn es die Möglichkeit gegeben hätte, wäre hen jetzt gerne im Erdboden verschwunden. Oder unsichtbar geworden, um sich einfach davonzustehlen.
Da sich Bagel aber nicht einmal dazu bewegen ließ, schneller oder woanders lang zu laufen, musste hen es ertragen, dass sie nebeneinander herliefen, hens Hals wie zugeschnürt war und das peinliche Schweigen sich ausdehnte, als gäbe es nichts anderes mehr. Enten quakten, irgendwo schrien Kinder, Vögel zwitscherten, Wind raschelte in den Büschen, aber Aris Stimme hatte sich wohl endgültig für heute verabschiedet. Der einzige Trost war, dass Cyan sich daran nicht zu stören schien.
@njakob@lsbt.me #AriBagelCyan Teil 6: Cyan schien an dem Schweigen nichts auszusetzen zu haben. Tatsächlich fühlte sich Ari regelrecht wohl, als sie gemeinsam den Weg entlang schlenderten, ohne etwas zu sagen … sagen zu müssen.literatur.social
Einfach nur nebeneinander den Weg entlang zu gehen, dem Hund beim Schnüffeln zuzusehen und zu sein war etwas, an das Cyan sich gerne gewöhnen würde. Obwohl sie jetzt überhaupt nicht miteinander sprachen, fand xier Aris Gesellschaft total angenehm. Vielleicht auch gerade deshalb. Auf eine seltsam verschrobene Art waren einige ihrer Wellen auf der gleichen Länge. Alle sicher nicht, aber es schien genug Gemeinsamkeiten zu geben, um wenigstens das gemeinsame Gehen auf diesem Weg angenehm zu finden.
Bagel hielt gerade das vierte Mal zum Schnuppern an, als Cyan sich Ari zuwandte, um die Stille zu durchbrechen. „Ich glaube, mit euch beiden möchte ich gerne öfter spazieren gehen. Du könntest ein Mensch sein, mit dem ich auskomme, und Bagels Temperament mag ich auch.“
Mit einem Mal sah Ari schrecklich verunsichert aus, kaute auf der Unterlippe herum und wirkte außerdem verlegen. „Entschuldige, ich wollte nicht …“, ruderte Cyan zurück. „Also, ich wollte dich nicht… Ich hab nur laut gedacht.“
Aris bekam rote Wangen. „Oh Gott, nein, das ist es nicht. Es ist wirklich … ich bin nur nicht gewöhnt … ich meine … ich würde, würde echt gerne und mag dich auch, das ist nicht, was ich meinte, ich meine …“ Ari schlug sich die Hände vors Gesicht und atmete durch. „Glaub mir, ich bin nur … schrecklich … schüchtern und … bin es nicht gewohnt, dass ich einmal rausgehe und jemand sagt sowas … sowas nettes zu mir.“ Ari lächelte schüchtern.
Cyan verkniff sich gerade noch ein Schmunzeln, das am Ende von Ari anders hätte interpretiert werden können. Hen sah nämlich in diesem Moment mit all dieser Verunsicherung zu allem Überfluss unverschämt niedlich aus.
Gleichgültig zuckte xier mit den Achseln. „Du, die meisten finden mich auch eher… Ich finde so gut wie nie wen, mit dem ich was unternehmen will, aber mit dir und Bagel ab und zu schweigend durch den Park zu laufen oder über irgendetwas reden könnte ich mir schon vorstellen. Wenn wir doch eh beide öfter mal hier sind, meine ich.“
Xier verzog den Mund zu einem sarkastischen Lächeln. „Vielleicht erzählst du mir dann doch irgendwann noch, ob du liest, was du liest oder ob du lieber keinen Kaffee oder keinen Tee mit mir trinkst.“
Ari öffnete einige Male den Mund, sagte aber nichts, sondern trottete Bagel weiter hinterher. Die Stille zwischen ihnen war fast greifbar. Cyan nahm sie wie eine Wand wahr, aber sie eher wie eine beschützende Mauer, die einen von allen Wetterlagen draußen schützte, als wie eine unüberwindbare Grenze. Aris Schweigen war für xien eher in hens eigener Unsicherheit begründet, als an irgendetwas, was xier falsch gemacht haben könnte. Aus irgendeinem Grund war xier sich darin sicher und dieses Gefühl der Sicherheit war etwas, was neu für xien war.
Da Cyan Ari nicht nich mehr in Verlegenheit bringen wollte, schaffte xier es, das Schweigen auszuhalten, bis sie um die nächste Biegung gingen, an der Bagel wieder schnuppernd innehielt.
Die andere Perspektive von @der_Rabe ab literatur.social/@der_Rabe/114… ff.
„Ja, ich bin öfter hier“, bestätigte Cyan. „Nicht jedes Mal auf dieser Bank, aber ich mag diesen Park. Heute war hier das Licht genau richtig zum Lesen. Hat nur nicht geholfen, weil meine Augen trotzdem die Zeilen verlieren und ich dann den Faden und dann fange ich das Blättern an und irgendwie mochte ich den Band davor mehr und… Ich rede schon wieder zu viel.“ Interessiert sah xier Ari an. „Du bist aber auch öfter hier, oder? Allein wegen Bagel, vermute ich.“
„Ich soll …“ Ari schluckte und versuchte dann, es wie ein Spiel klingen zu lassen. „Ich soll öfter rausgehen. Und ja … manchmal versteck ich mich hier. Das ist dann nur halb geschummelt, und Bagel hat den Platz hier schon als seinen Stammplatz ausgesucht, also ist es fast unmöglich, woanders hinzugehen.“
Bagel hatte bei seinem Namen den Kopf gehoben und Ari suchte diesmal einen Hundekuchen aus der Tasche heraus. Bagel schnappte ihn überraschend schnell aus hens Fingern und knurpste ihn dann weg.
„Hast du Probleme mit dem Lesen? Ich meine … weil du sagtest, das Licht ist richtig dafür und so.“
"Du sollst öfter rausgehen?", fragte Cyan erstaunt. "An die frische Luft unter Menschen oder wie? Dabei ist draußen unter Menschen sein doch oft das Hauptproblem. Also, die Menschen sind das Problem." Xier seufzte.
"Ich habe Probleme, sobald das Papier das Sonnenlicht reflektiert. Zu dunkel darf es aber auch nicht sein. Na ja, und zu laut nicht. Zu leise aber auch nicht. Es ist kompliziert. …
… Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll. Es ist, wie es ist. Ich bin, wei ich bin. Wahrscheinlich bist auch einfach du, wie du bist. Das Schöne an Tieren ist ja, dass sie das weniger hinterfragen als Menschen. Für Menschen ist alles, was anders ist, oft falsch. Andersartigkeit macht Angst. Dabei bin ich selbst - lassen wir das." Cyan hielt Bagel vorsichtig die Hand hin. "Liest du auch ab und zu? Gern?"
Bevor Ari antworten konnte, begann Bagel zu gähnen, streckte sich dann ausgiebig, stand auf und drehte sich zu Ari um, um hen vorwurfsvoll anzusehen.
Ari lächelte. „Schon so spät?“ Hen tätschelte Bagel den Kopf und stand dann selbst auf. „Wir machen die kleine Runde durch den Park noch voll, bevor wir heimgehen.“ Ari zögerte kurz. „Magst du … mitkommen?“
Cyan schien kurz zu überlegen, packte dann das Buch in die Umhängetasche und hängte sie sich über die Schulter, ehe xier aufstand. „Klar, warum nicht? Kann mich ja eh nicht mehr auf den Text konzentrieren. Wozu also weiter versuchen?“ Xier blickte den Weg in beide Richtungen entlang. „Ich habe nicht gesehen, woher ihr beide gekommen seid. In welche Richtung geht ihr denn für gewöhnlich weiter?“
Sobald beide standen, drehte Bagel sich um und watschelte los.
„Äh … da lang“, sagte Ari und folgte ihm langsam. Ein kleines Lächeln machte sich in hens Mundwinkeln breit, während hen über Cyans letzte Frage zum Lesen nachdachte.
Bagel fand derweil die kleine Stelle, an der keine Pflanzen direkt am Wasser wuchsen und die die Enten zum an-Land-Kommen nutzten. Es war kein Federvieh da und Bagel trottete weiter, den Weg entlang. An jedem zweiten Baum schnüffelte er interessiert und hinterließ bei dem einen oder anderen seine eigene Duftmarke.
@njakob@lsbt.me #AriBagelCyan Teil5: „Ja, ich bin öfter hier“, bestätigte Cyan. „Nicht jedes Mal auf dieser Bank, aber ich mag diesen Park. Heute war hier das Licht genau richtig zum Lesen.literatur.social
„Ja, ich bin öfter hier“, bestätigte Cyan. „Nicht jedes Mal auf dieser Bank, aber ich mag diesen Park. Heute war hier das Licht genau richtig zum Lesen. Hat nur nicht geholfen, weil meine Augen trotzdem die Zeilen verlieren und ich dann den Faden und dann fange ich das Blättern an und irgendwie mochte ich den Band davor mehr und… Ich rede schon wieder zu viel.“ Interessiert sah xier Ari an. „Du bist aber auch öfter hier, oder? Allein wegen Bagel, vermute ich.“
„Ich soll …“, begann Ari, machte eine kurze Pause und fuhr dann fort. „Ich soll öfter rausgehen. Und ja … manchmal versteck ich mich hier. Das ist dann nur halb geschummelt, und Bagel hat den Platz hier schon als seinen Stammplatz ausgesucht, also ist es fast unmöglich, woanders hinzugehen.“ Der Hund hob beim Klang seines Namens den Kopf und bekam von Ari einige Leckerlies, die recht schnell im Maul verschwanden. „Hast du Probleme mit dem Lesen? Ich meine … weil du sagtest, das Licht ist richtig dafür und so.“
"Du sollst öfter rausgehen?", fragte Cyan erstaunt. "An die frische Luft unter Menschen oder wie? Dabei ist draußen unter Menschen sein doch oft das Hauptproblem. Also, die Menschen sind das Problem." Xier seufzte. "Ich habe Probleme, sobald das Papier das Sonnenlicht reflektiert. Zu dunkel darf es aber auch nicht sein. Na ja, und zu laut nicht. Zu leise aber auch nicht. Es ist kompliziert. Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll. Es ist, wie es ist. Ich bin, wei ich bin. Wahrscheinlich bist auch einfach du, wie du bist. Das Schöne an Tieren ist ja, dass sie das weniger hinterfragen als Menschen. Für Menschen ist alles, was anders ist, oft falsch. Andersartigkeit macht Angst. Dabei bin ich selbst - lassen wir das." Cyan hielt Bagel vorsichtig die Hand hin. "Liest du auch ab und zu? Gern?"
Der Hund gähnte, streckte sich und blickte seine menschliche Begleitung an.
„Schon so spät?“ Ari tätschelte Bagel den Kopf und erhob sich. „Wir machen die kleine Runde durch den Park noch voll, bevor wir heimgehen.“ Eine weitere Pause. „Magst du … mitkommen?“
Cyan überlegte kurz, packte dann das Buch in die Umhängetasche und hängte sie sich lässig über die Schulter, ehe xier aufstand. „Klar, warum nicht? Kann mich ja eh nicht mehr auf den Text konzentrieren. Wozu also weiter versuchen?“ Xier blickte den Weg in beide Richtungen entlang. „Ich habe nicht gesehen, woher ihr beide gekommen seid. In welche Richtung geht ihr denn für gewöhnlich weiter?“
Bagel sich um und marschierte los. „Äh … da lang“, sagte Ari und folgte dem Hund langsam. Der hielt an einer Stelle am Wasser inne, ging dann weiter und schüffelte hin und wieder an einem Baum. Manche markierte er dann auch.
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Also bei mir ist es genau andersrum. Ich kann mir sehr schnell in fremden Städten eine mentale Karte aufbauen, was manchmal andere Leute etwas verblüfft. Nur mit manchen Teilen von Venedig hatte ich da Probleme (aber da mangelt es mitunter an 90 Grad Winkeln an den Kreuzungen und Sichtachsen oder Landmarken, mit denen ich mir meine Karten aufbaue sind aufgrund der engen Strassen und Kanäle auch rar.
Stelle mir das aber auch ziemlich schwer vor, wenn man blind ist, sich von grösseren Bereichen eine mentale Karte aufzubauen, nach der man "navigieren" kann.
Seit vergangenem Jahr entdecken insbesondere süddeutsche Landwirte vermehrt weiche Kartoffeln. Sie leiden an der Pflanzenkrankheit Stolbur. Auch Zuckerrüben und Gemüse wie Zwiebeln sind befallen.n-tv NACHRICHTEN
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Sven Scholz, Ivi Choc, Dr. Raphael Weyland, Reiner Jung 🇬🇱 🇺🇦 🇪🇺, Pearl22 - never give up!, Elischeva91, UrsuUrsula 🎶🎵🎶, Walter C. Smith, Andreas, RalphStark 🖤, 👩🌾🎓🇺🇦🌈🕊Sylvia & Netti🦮🇵🇹🌞, GreenSkyOverMe (Monika), Ente_Bullitt, Lord Caramac the Clueless, KSC, 🅓🅐🅢 🅑🅛🅐🅤🅔 🅟🅞🅝🅨, Kajetan Hundhammer, Florian Schmidt, GunChleoc and Flexi Bell reshared this.
Es ist & bleibt eine bittere #Ironie, dass die #Klimakrise als #Wasserkrise besonders schnell im gebirgigen #Süddeutschland eskaliert. Hier verteidigen Bauernfunktionäre auf der einen Seite wütend die industrielle #Massentierhaltung, während gleichzeitig (!) das #Wasser knapp wird und Krankheiten wie #Stobur eskalieren. Nachhaltig oder gar #Solarpunk ist diese fossile #Reaktanz bisher nicht... scilogs.spektrum.de/natur-des-…
Dr. Michael Blume prüft eine These von Hans Blumenberg: "Enge der Zeit ist die Wurzel des Bösen" an der Wasserkrise - und bejaht sie.Michael Blume (Natur des Glaubens)
Florian Schmidt reshared this.
Yo, hier in #Stuttgart gab es dazu sogar #Galgen. Tja.
Habe nun auch ein kurzes #Erklärvideo zum Schicksal der #Kartoffel in Zeiten von #Stolbur hochgeladen - mit Erklärung, warum vor allem die #Alpen bzw. hier #Süddeutschland betroffen sind. #Bayern #BW #Hessen #Wissen #Solarpunk youtube.com/shorts/aFTc6qXK0wc
Auf YouTube findest du die angesagtesten Videos und Tracks. Außerdem kannst du eigene Inhalte hochladen und mit Freunden oder gleich der ganzen Welt teilen.www.youtube.com
@chrisp65 @Labonitamascota @stiefel_fan
Leute, noch in jeder alternden #Generation gab es Stimmen, nach denen "früher alles besser" war. #Reaktanz ist psychologisch verführerisch, aber oft daneben. Auch der große #Sokrates lehnte beispielsweise die allgemeine #Alphabetisierung ab, weil neue Medien angeblich die Jugend verdürben... scilogs.spektrum.de/natur-des-…
Dr. Michael Blume erklärt, dass noch jedes neue Medium erst einmal auf Reaktanz und Ablehnung traf - und warum das nie gut lief.Michael Blume (Natur des Glaubens)
Zu diesem Problem gibt es ein paar Ideen um es einigermaßen in Griff zu bekommen. Z.b. gibt es Studien zu Sommerungen statt Wintergetreide.
#mastodon
Hallo Fedis,
kennt Ihr einen Mastodon-Client, der auch dann noch geeignet ist, wenn man viel schreibt und liest und abspeichert?
Mit Funktionen wie:
- Eine Liste meiner eigenen Posts (ohne boosts) anzeigen
- Die Lesezeichen in Ordner organisieren
- Bestimmte Kombis von Hashtags oder Co-Adressanten als Schablonen abspeichern
gerne boosten
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Hab mich etwas mehr mit Zotero beschäftigt:
Ist schon mega. Ich kann Texte umfangreich annotieren (markieren, Rahmen, Notizen, Handschrift...) und jede einzelne Annotation Schritt für Schritt mit einem Klick einer bestehenden Notiz hinzufügen (das war mir neu!).
Die Notizen dann kurz überarbeiten (Überschriften, Hervorhebungen, Satzbau). Das alles dann in z.B. ein PDF umwandeln und fertig ist eine ansprechende Zusammenfassung.
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Really enjoyed David Gerard's amusing take on how programming with AI becomes like a gambling addiction for many.
"Large language models work the same way as a carnival psychic. Chatbots look smart by the Barnum Effect — which is where you read what’s actually a generic statement about people and you take it as being personally about you. The only intelligence there is yours."
"With ChatGPT, Sam Altman hit upon a way to use the Hook Model with a text generator. The unreliability and hallucinations themselves are the hook — the intermittent reward, to keep the user running prompts and hoping they’ll get a win this time."
"This is why you see previously normal techies start evangelising AI coding on LinkedIn or Hacker News like they saw a glimpse of God and they’ll keep paying for the chatbot tokens until they can just see a glimpse of Him again. And you have to as well. This is why they act like they joined a cult. Send ’em a copy of this post."
You’ll have noticed how previously normal people start acting like addicts to their favourite generative AI and shouting at you like you’re trying to take their cocaine away. Matthias D…Pivot to AI
Asta [AMP] likes this.
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Jen, MPH, AI6YR Ben, Vincent 🌻🇪🇺 en 🌹☘️, Mastodon Migration, Bob 🇨🇦🇲🇽🇺🇦, Joakim Fors, Gerrit 🇪🇺🌍🍉🔻, studio craque 54 🏳️🌈, Critical Switch, @usuario@instancia.org, kim_harding ✅, Urban Hermit, Carina C. Zona, Trendy Toots, Jim Jones, Martin, Ian Brown 👨🏻💻, nixCraft 🐧, FediThing, Poujol 𝖱𝗈𝗌𝗍 ✅, Purplejavatroll, Mateusz 🏳️🌈, Ally Miller, Mx. Luna Corbden 🐸, CONFIG.SYS: LOADHIGH, Keith 🇺🇸🇪🇺🇮🇪🇺🇦, Susan Calvin, Claudius Link, Russ O, botwiki.org, Gidi Kroon, Lisa Melton, C++ Wage Slave, DoNotPunchDown, sleet01, divdev, Traveller, rockstar, and hero, Jesse Skinner, Marcus 🦀 Borkenhagen, wsm, Lazarou Monkey Terror 🚀💙🌈, not a martian, honest, Paul Houle, michael, Ehay2k, Mitex Leo, Roy #EatTheRich Pardee 🇺🇸, Ron Dyck, fuzzix, stux⚡️, William Hamilton, dasgrueneblatt, Lord Caramac the Clueless, KSC, Neil Batchelor, Paul Wiebe 🍁💭🇨🇦🏳️🌈, B Kahn, Patrick McLaughlin, Incognitim, MeaningfulBits, Ownoh, Cainmark Does Not Comply 🚲, Toni Aittoniemi, The Boxing Kangaroo, Ferdi Magellan, SpaceLifeForm, Paul Cantrell, Jon W, sb arms & legs, PaulNickson 🕊️🎛️🎼, Joel Wirāmu, Pauling, Rupert V/, ruben, Kate Bowles, Su_G and 32 other people reshared this.
@ai6yr some of the kids get it.
bookmarking this one! Love the cocaine analogy!
“Coincidentally, Natalie Ponte on LinkedIn posted today: try replacing “ai” with “cocaine” in all the posts you read about it. it’s pretty funny
Let’s try it!
“My cocaine skeptic friends are all nuts, they’ll be left behind.”
“Cocaine isn’t going to replace you. Someone using cocaine is going to replace you.” Checks out.
Cocaine doesn’t make you a business genius — it just makes you think you’re a business genius. Same for AI.”
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Asta [AMP] and Glowing Cat of the Nuclear Wastelands like this.
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Scary Austin, Ω 🌍 Gus Posey, Miles Offit... 🇨🇦🇪🇺🇺🇦, Urban Hermit, Court Cantrell does not comply, FoolishOwl, timberwraith, Mastodon Migration, Shannon Prickett, DoNotPunchDown, Martin Vermeer FCD, Lazarou Monkey Terror 🚀💙🌈, not a martian, honest, Astrobach, Jan Antoš, dasgrueneblatt, Jeff Samsonow, libramoon, Dualtronic and Melancholic Mediocrity reshared this.
It's quite insightful!
The new era of tech seems to be built on superstitious behaviourOut of the Software Crisis
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If you've ever read much L Ron Hubbard, or other charlatans of that sort, it's striking how similar the style is.
Elaborate word salad that really SOUNDS plausibly like it might be getting around to something interesting or meaningful to say, but the longer you read/listen the more it just adds up to so much nonsense.
Which is terrifying, because the people prone to fall for that and project profound beliefs onto it, now have their own personal nutjob jeebus in their pocket to consult all day every day without limit.
DoNotPunchDown reshared this.
@violetmadder @sanityinc @baldur
Amen! It is like church and bible study to the Baptists

Thank you for this! I'm sending it to my cousin who, as she says, "Hurting me? I have conversations with AI every day. It's not hurting me. It's encouraging me."
I believe she uses chatgpt. She's been using it for her health problems that she now is obsessed with. She's diagnosed herself with blood clots and POTS. It's seriously messing with her mind.
Thank you!
Lazarou Monkey Terror 🚀💙🌈 reshared this.
this is one of the first things I noticed about using LLMs and talked about it as such for a while.
It’s gambling addiction Programmer Edition and that recognition of that fact made any respect I had at my last org just plummet once I realized how hooked the techbro leadership was with their new favorite slot machine.
It’s no wonder the biggest AI hyper at work were also the same people who were super into cryptocurrency. 🙄
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Lazarou Monkey Terror 🚀💙🌈, David Gerard and Ian Brown 👨🏻💻 reshared this.
Pigeons caught in an intermittent reward cycle.
smithsonianmag.com/science-nat…
#enshittification seems to always go for the addiction cycle. Manufacturing cognitive crutches, cults, zealots, & addicts.
forbes.com/sites/lanceeliot/20…
nytimes.com/2023/10/25/health/…
forbes.com/sites/ximenaaraya-f…
theguardian.com/technology/201…
neurosciencenews.com/blind-bag…
theweek.com/articles/468363/li…
nautil.us/addicted-to-anticipa…
The long read: Social media was supposed to liberate us, but for many people it has proved addictive, punishing and toxic. What keeps us hooked?Richard Seymour (The Guardian)
@kims
More good thoughts along these lines:
softwarecrisis.dev/letters/llm…
The new era of tech seems to be built on superstitious behaviourOut of the Software Crisis
Kim Spence-Jones 🇬🇧😷 reshared this.
JATB - Just another Tech Bubble.
Bubble grow until they pop.
Eventually those massive AI data centres will be repurposed or dismantlesed.
Companies will fail and investors will lose money. People will lose their jobs.
🫤🤷♂️
It’s the selection bias you also have on Instagram that they’re trying to build an industry out of.
Sure this picture of the baby is cute. Not pictured are all the times the baby shat the bed.
"Es herrscht unglaublich viel Wahnsinn und unglaublich viel politisches Unwissen da draußen, was eigentlich los ist."
- Harald Lesch -
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axebos, Dodo, leChris, Elischeva91, Andreas, Pearl22 - never give up!, Lord Caramac the Clueless, KSC, Tuchowski, ThommiG and Brainworms, wir sind Viele! reshared this.
Auf YouTube findest du die angesagtesten Videos und Tracks. Außerdem kannst du eigene Inhalte hochladen und mit Freunden oder gleich der ganzen Welt teilen.www.youtube.com
axebos reshared this.
ich glaube, da irrt er sich (wobei ich natürlich nicht genau weiß, was er mit politischem unwissen mein und wie sich das von normalem unwissen unterscheidet), politiker und co, parteien und verwaltung, wirtschaft und industrie, alle wissen alles. das wissen um den klimawandel haben alle, genau so wie das wissen um die nötigen lösungen dazu. nur leute wie merz, lindner, linnemann, spahn, dobrindt, söder, klingbeil ignorieren es. sie wissen alles und ignorieren das, weil es ihnen egal ist. ihre jetzigen vorteile sind wichtiger als die vorteile der menscheit in 100 jahren. diese leute sind wirklich bösen willens!
@jabgoe2089 Er meint damit konkret Beispiele, dass er mit Politikern spricht, die Energiequelle und Energieträger nicht unterscheiden können, oder glauben, dass man Wärmepumpen auch mit Wasserstoff betrieben könne etc.
Dass das Klima ein Problem ist, begreifen viele noch mehr oder weniger, aber die Physik dahinter nicht - was dann zu falschen Einschätzungen führen kann.
#BewusstloseGesellschaft ist los.
Wir leben in einer bewusst(seins)losen Gesellschaft.
Machen wir uns doch nichts vor:
Die #Wirtschaft steigert mit wissenschaftlich erforschten Methoden den Konsum, indem wir durch allgegenwärtige #Werbung dem #KonsumLifeStyle zugeführt werden.
Unreflektierter #Konsum zwecks #Gewinnmaximierung
Apps, #KI, #UnSozialeMedien verleiten zu unreflektiertem Handeln.
Der Informationsüberfluss führt zu allg. #Überforderung .
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Andreas, HolyCrap, HrAhlers 🇪🇺🏴☠️🐾NmK, tessarakt, Aurin Azadî, wheels to go, GreenSkyOverMe (Monika), Dr. Victoria Grinberg, BerlinFokus, Don di Dislessia, Max, Lala Dunkel, Pearl22 - never give up!, Aubrieta, HansUlrich Kaeufl, Martin Schröder 🇺🇳, Sven Scholz, Micha, Claudius Link, Ralph Paßgang, Tom, Bugspriet, axebos, 👩🌾🎓🇺🇦🌈🕊Sylvia & Netti🦮🇵🇹🌞, Dodo, Lord Caramac the Clueless, KSC, Elischeva91, Reiner Trometer, ThommiG, Doktor Mabuse マブゼ博士, Christian Klüber-Demir 🏈, reindeerphoto, axel., Klaus D. aus B., Recovered Expert, Eric Eggert, elektrobier, René, pixelroiber, Reiner Jung 🇬🇱 🇺🇦 🇪🇺, nocci [cyberpunk'd] and Carsten Schridde reshared this.
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Ja. D̶e̶n̶ ̶S̶c̶h̶w̶a̶c̶h̶s̶i̶n̶n̶ D͟i͟e͟ ͟p͟o͟p͟u͟l͟i͟s͟t͟i͟s͟c͟h͟e͟ ͟A͟u͟g͟e͟n͟w͟i͟s͟c͟h͟e͟r͟e͟i͟ (bearbeitet) hat schon die Ampel eingeführt.
Im Flixbus wird grundsätzlich *immer* kontrolliert, auch an der Grenze zur Schweiz.
Autos dürfen meistens einfach durchfahren.
@mina @aendi Kontrollen zu Österreich gab es schon 2015 unter Thomas de Maizière.
spiegel.de/politik/deutschland…
Nancy Faeser hat diese dann 2023 und 2024 ausgeweitet.
tagesschau.de/inland/sicherhei…
Neu sind pauschale Zurückweisungen auch von Menschen die Asyl beantragen.
"Die Unionsfraktion ist der Meinung, dass auch Menschen, die Asyl beantragen wollen, direkt an der Grenze zurückgewiesen werden können. Sie beruft sich dabei vor allem auf Artikel 72 des Vertrags über die Arbeitsweise der EU."
Die Bundespolizei rüstet in Bayern auf, die Grenzen in Süddeutschland werden wieder kontrolliert. Doch darf Deutschland das Schengenabkommen einfach so aussetzen? Der Überblick.DER SPIEGEL
Seit Mitte September 2024 finden an allen deutschen Grenzen zeitlich befristet Einreisekontrollen statt. Wir erklären, wann Grenzkontrollen innerhalb Europas möglich sind und wie sie in Deutschland funktionieren.Bundeszentrale für politische Bildung
Da passiert genau das, was in solchen Experimenten, wie die Welle eines beschreibt, schon 1000 Mal untersucht wurde.
Wenn man Menschen zu Aufpassern macht und ihnen Macht dazu gibt, werden sie zu Arschlöchern.
Den habe ich schon ewig blockiert 😁
@kinghaunst@augsburg.social
Das ist nicht schön, könnte besser laufen Europa.
Was ist passiert letztendlich? 30 Min., Ausweiskontrolle und ungewollte Fragen?
Das sind stärkere Grenzkontrollen DE. imho
Die Meinungen dazu sind divergent bezgl. Notwendigkeit u. Sicherheit.
Das du dich so ambitioniert, weil Kommentatoren deines Post anderer Meinung sind verwundert mich.
Respekt vor anderen Gehirnen u. Ambiguitätstoleranz.
Kennst Du repressive Grenzkontrollen?!
Ich sage dir, holla und nicht die Waldffee.
Du wirst persönlich, das ist populistisch und AfD like Fakt.
Erstens, ich habe keine große Meinung geäußert. Nur festgestellt und das gefällt dir nicht, ok verstehe ich.
Ansonsten denke ich, ich bin ein klein bisschen bewandert (im doppelten Sinn) was Grenzkontrolle, Ubertritte jeglicher Art betrifft.
Ferner solltest du dich informieren (Profil), bevor du jemanden zu AfD Sympathisanten machst.
Denn du legst doch auch Wert auf Respekt.
Willst blockieren???
Bitte
Ich glaube, da kommt es auf den Kontext an. So wie ich das wahrgenommen habe, wurde das rein im Sinne der Kontrolle gefragt und weder geurteilt noch diskriminiert. Ob das okay ist, oder nicht kann jeder für sich selber beurteilen. Aber so wie du das geschildert hast sehe ich da nichts worüber man sich empören müsste.
Aber wie gesagt, ich war da nicht dabei.
War auch schon immer so, dass bei Kontrollen –welcher Art auch immer– Dinge gefragt wurden, wo man sich dachte „Welchen Auftrag hast du den jetzt?!“.
@bjo @echopapa
Möchtest du sagen, all das was du auf zählst, spiegelt das von dir wiedergebene Erlebnis???
Wie du schon selber sagtest, Kontrollen an Grenzen und dem Grenzgebiet, auch Im Schengen-Raum, gab und wird es immer 'AFAIR' geben.
Der Unterschied liegt in der Intension und der zugrundeliegenden Prämisse dieser.
Wie kann ein Mensch eine Auslandsreise antreten, wenn er ein abgelaufenes doitsches 🤭 Ausweisdokument hat?
Ansonsten hast Du in allem recht.
ich finde die Aufregung etwas befremdlich. Sie hat keinen gültigen Personalausweis und die Ukraine gehört nur mal nicht zur EU. Natürlich muss da genauer hingeschaut werden. Das ist der Job der Bundespolizei. Im Grunde genommen selbst schuld, dass sich die Einreise verzögert hat.
Und ob die Mitschülerin alleine wegen den Patches angesprochen wurde, weiß keiner von uns. Vielleicht gab es noch andere Anzeichen (Pupillen, nervöses Verhalten...)
Ich möchte nicht sagen, dass Deine Tochter unrecht hat, aber es ist ihr subjektiver Eindruck. Und den so aufzubauschen, finde ich nicht richtig. Es gibt immer zwei Seiten der Medaillen. Aber irgendwie ist diese Art und Weise auf Mastodon mode. Man ist in seiner Wohlfühlblase.
Und Du hast meinen Beitrag nicht genau gelesen: ich habe eben geschrieben, dass es von uns keiner genau weiß und wir nur den Bericht Deiner Tochter kennnen. Es KÖNNTEN auch andere Aspekte eine Rolle gespielt haben.
Und nur weil die Beamten in einer Situation anders handeln, heißt es nicht, dass die Beamten in der Situation falsch gehandelt haben. Ukrainer haben nur mal andere Einreisevoraussetzungen und dann muss man VIELLEICHT genauer hinschauen, was Fakt ist. Schlussendlich durfte ja alle weiterfahren nach der Überprüfung.
Und ich habe nicht geschrieben, dass sie glasige Augen hatte, WEIL sie ein Patch hat, sondern, dass andere Anzeichen eine Rolle gespielt haben könnten, als eine politische Einstellung.
Bitte verdrehe mir nicht die Worte...
siehst Du jemanden an, welche Staatsangehörigkeit derjenige hat? Ich nicht. Also muss man das eben überprüfen. Es wurde festgestellt, sie hat aktuell die deutsche Staatsangehörigkeit und darf Einreisen. Das ist meine Annahmen / Vermutung. Wir wissen alle eben nicht, warum so genau hingeschaut wurde. Mehr habe ich diesbezüglich nie gesagt.
Weniger Emotionen und mehr Sachlichkeit und Fakten täten Diskussionen ganz gut. Insofern hast Du recht, ist das hier eine völlig sinnlose Diskussion und mein letzter Beitrag.
@don
Don schrieb, dass jegliche Aufpassfunktion in Arschlöchern resultiert. Das mag vom Standpunkt des Zurechtgewiesenen so sein, denn dieser kann ja jetzt nicht machen was er/sie will. Nichtsdestotrotz brauchts Aufpasser, illustriert durch mein einfaches Beispiel.
Don's Gedanken
Ich habe hier neulich einen Post von einem Autor gelesen, der auf der Suche nach der richtigen Plattform für seine beruflichen Interessen als Autor ist.
Ein anderer Autor hat ihm dazu empfohlen, zu Threads zu gehen, da würde genau das funktionieren, was er also Autor so braucht.
Da er aber nicht zu einer Meta-Plattform wollte, hat er das Fediverse dazu aufgerufen, seine Plattform zu werden.
Ich denke, dass das so nicht funktionieren kann, denn im Sinne der Plattformökonomie der großen Konzerne, ist das Fediverse keine Plattform und wird es auch niemals werden.
Bei Instagram, TikTok, ... kann man den Erfolg eines Accounts mit Geld beeinflussen, was auch im Sinne des Betreibers der Plattform ist, da er insbesondere mit Aufmerksamkeit sein Geld verdient. Ziel ist dabei, die Menschen so lange wie möglich auf der Plattform zu halten, damit man ihre Aufmerksamkeit zu "sehr viel" Geld machen kann.
Diese Art der Manipulation ist im Fediverse, von seiner Grundkonstruktion her nicht vorgesehen und deshalb nach meiner Wahrnehmung auch nicht zu etablieren, weil die Benutzer*innen genau deshalb im Fediverse sind, weil sie diese Art der Manipulation ablehnen.
Wie seht ihr das, hat das Fediverse das Potenzial auch kommerziell relevant zu werden, oder ist der Widerspruch einfach zu groß?
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Elischeva91 reshared this.
Ich denke, dass das Fediverse relevant werden kann, allerdings die großen Plattformen nicht ersetzen. Es wird sich maximal als dauerhafter Nebenakteur etablieren. So wie es heute immer noch E-Mail-Newsletter gibt neben den Meta-Plattformen.
Ich glaube, viele "Männer" können (aus versch. Gründen) nicht zugeben, dass sie sich weder für Autos, noch für Fußball interessieren, ihnen Bier nicht schmeckt oder weinen manchmal ziemlich gut tut.
Ich mache mal den Anfang:
- Autos sind langweilig und interessieren mich nicht
- Ich bin kein Handwerker, ich brauche keine Heimwerkstatt und kein lautes, großes Werkzeug
- Ich weine bei Filmen, und manchmal auch einfach so.
- Ich tanze gerne. Ich koche gern und meistens.
- Ich bin ein Mensch.
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@helix In Belgien nimmt man für die Gärung hauptsächlich obergärige Hefestämme, die als Gärnebenprodukte Ester (Banane) und Phenole (Nelke) ausscheiden. Will man nicht in seinem kühlen Pils aber in einem schönen belgischen Blond ist das ganz wunderbar.
In Weizenbier übrigens auch, genau gleicher Wirkmechanismus.
@helix Ach, ich nehme jede Chance die ich kriegen kann, um Leuten wegen meines Hobbys das Ohr abzukauen 😆
Ich wüsste von keinen ungesunden Nebeneffekten. Isoamylacetat ist ja auch in Bananen enthalten und wie auch immer die Phenolverbindung heißt auch in Nelken. Wenn es welche gäbe, wäre Weißbier auch betroffen.
Und alkfreies Bier im Heimbraubereich ist nicht praktikabel. Die Hefen werden nicht auf Heimbrauerlevel verkauft weil bei schwach vergorener Zuckersuppe das Infektionsrisiko mit säureproduzierenden Bakterien zu hoch ist. Auf industriellem Maßstab kriegst du das mit Flaschenpasteurisierung in den Griff oder hast Prozesse, die den Alkohol aus dem Bier rausfiltern können aber beides geht auf Heimbrauerlevel nicht so einfach.
Ich erkunde aber gerade die Welt der Biere um 4% und habe eine Menge Spaß, ohne gleich betrunken zu werden.
Ich will nicht stören aber ich denke was Jan Philipp sagt passt gut zu diesem Thema (20:45-28:24)
youtube.com/watch?v=-le9cMR7t6…
@Rana Groooooßartig, ich mag den Jan Philipp ganz spontan sehr!
Elischeva91 reshared this.
Ich find ganz allgemein "Sport gucken" furchtbar. Wein ist mir lieber als Bier. Um Handwerken drücke ich mich so gut ich kann. Mein Auto ist klein und praktisch. Leider bin ich vom Sternzeichen her Vulkanier, das mit dem weinen ist nicht mein Ding. Kochen tu ich ganz gerne. Ich habe wenig Verständnis für's Grillen.
GreenSkyOverMe (Monika) reshared this.
Gibt es hier Schulen, Eltern, Schüler, die Quizlet einsetzen? Das ist keine gute Idee, weil: Die App überträgt schon beim Start ohne Interaktion Daten an Tracking- & Werbenetzwerke wie Google, Amazon, AppsFlyer, Braze & Co. – ohne Einwilligung. Besonders kritisch im Schulkontext. Datenschutz? Fehlanzeige. 👇
kuketz-blog.de/quizlet-trackin…
#quizlet #app #datenschutz #dsgvo #tdddg #fedilz #tracking
Quizlet überträgt schon beim Start zahlreiche Daten an Drittanbieter – ohne Einwilligung. Datenschutzrechtlich höchst problematisch, besonders für Schulen.www.kuketz-blog.de
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karlnepomuk, Elischeva91, padeluun ⁂, Aubrieta, leChris, FrauKlein, Andreas, Jörg 🇩🇪🇬🇧🇪🇺, Christian Peach, Support GrapheneOS 667, GreenSkyOverMe (Monika), Die Nori 🏳️⚧️🎊🪵🐍🥂🥰❤️🔥🫶🤷🏼♀🫦, Brainworms, wir sind Viele!, Lord Caramac the Clueless, KSC, Dodo, Jan ⦁ Eckernförde and Flexi Bell reshared this.
Mit arsNova (arsnova.click/) gibt es eine ganz okaye und datenschutzkonforme Alternative, mit dern ich Studierende und Lehrkräfte von kahoot und Konsorten wegzulotsen versuche.
Leider hat es keine sehr geschmeidige Oberfläche, aber in Seminar und Unterricht ist es sinnvoll einsetzbar und die Quizze lassen sich auch runterladen und teilen.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat - bestätigt, dass militante Islamisten im Gazastreifen mit Waffen ausgerüstet werden.
Netanjahu: „Was ist daran schlecht? Das ist nur gut. Das rettet das Leben israelischer Soldaten.“
Netanjahu habe dies eigenmächtig, ohne Beteiligung des Sicherheitskabinetts genehmigt. So würden „Kriminelle und Schwerverbrecher“ aus- und aufgerüstet, die mit dem „Islamischen Staat“ sympathisierten
tagesspiegel.de/internationale…
#Israel #netanjahu #Islamisten #Gaza
Es ist Israels erklärtes Ziel, die Hamas zu zerstören. Dabei setzt die Regierung in Jerusalem auch auf lokale Clans mit kriminellem Hintergrund. Kann das funktionieren?Christian Böhme (Der Tagesspiegel)
Elischeva91 reshared this.
Sensitive content
Ich verstehe es nicht. Warum ist das kein Notfall? Warum sind über 600.000 Menschen mit ME in D, darunter viele schwer- und schwerstbetroffen, ohne jede Therapie, Versorgung, Teilhabe, kein Notfall? Hinzu kommen noch all die pflegenden Angehörigen, für die sich auch alles verändert hat. Ich kenne Betroffene, die liegen seit Jahren in dunklen Zimmern. Die können nicht mehr sprechen, nicht mehr essen, nichts.
Why is this not an emergency?
Ich verstehe es nicht.
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J I and Elischeva91 reshared this.
Sensitive content
Elischeva91 likes this.
Yael Bartana – „Die Präsidentin – Two Minutes to Midnight“ (2021)
„Die Präsidentin“ ist keine gewöhnliche Dokumentation, sondern eine künstlerische Versuchsanordnung, die uns zwingt, unsere Vorstellungen von Macht und Geschlecht neu zu denken. Yael Bartana konstruiert die Welt, die nicht nur im Film, sondern auch in unserer Wirklichkeit brennt: Zwei Minuten vor Mitternacht, kurz vor dem Untergang der Welt. Sie stellt die Kunst als letzte Barriere gegen „Präsident Twittler“. Das müssen Sie sehen! (ARTE)
„Die Präsidentin“ ist keine gewöhnliche Dokumentation, sondern eine künstlerische Versuchsanordnung, die uns zwingt, unsere Vorstellungen von Macht und…Mediathekperlen (NexxtPress)
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Elischeva91, EbruKash and Lord Caramac the Clueless, KSC reshared this.
Edit: es hat sich was gefunden ☺️
Kennt wer evtl. ein Busunternehmen, was recht spontan 😓 40 Kinder nach St. Peter Ording am Dienstag fahren könnte? Das von der Schule gebuchte Unternehmen kann den Auftrag nicht finden und ist nun verplant.
Herausforderung: jetzt oder übers WE noch erreichbar
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marzuq märzenbecher, HrAhlers 🇪🇺🏴☠️🐾NmK, regenspiel, Piiieps & Brummm, Frau mit Fahrrad 🚴🏼♀️, Elischeva91, Limnobotanik, RigsbySiv, dasgrueneblatt, GreenSkyOverMe (Monika), O=C=O, RalphStark 🖤, Tuchowski, Humphrey Catgart, Critical Mass, nocci [cyberpunk'd], fenomen 🇪🇺, Dormouse and Helena reshared this.
an deiner Stelle würde ich überall E-Mails hinschreiben, die Situation schildern und eine Telefonnummer angeben.
Je nach Unternehmensgröße lesen die am Wochenende ihre Mails, z. B. wegen Büroarbeiten.
Nachtrag: Direkt in den Betreff "Anfrage für <Datum> von Norderstedt nach Dingenskirchen, 40 Personen, Schulfahrt" schreiben.
Zumal es ja auch Reisen übers WE gibt, so dass die Eigentümer wahrscheinlich aus der Kategorie "immer erreichbar" sind.
🤞🏻
Glückwunsch 😀
Welcher Weg führte zum Ziel?
Befreundete Busfahrerin sagt:
Google —> Busunternehmen + Umkreis eingeben —> ☎️
Viel Glück! 🍀
Question for everyone: What do you use to limit the tracking of "forced" apps?
- The train company sends my data to Tiktok (ticket needs to be shown in-app)
- Signal to Google
- TooGoodToGo to data brokers (can't order leftover food via their website anymore)
- etc.
How to block this?
I'm hoping for a better alternative to TrackerControl since it's buggy (legit connections hang often) and makes that I can't ever use a VPN under any circumstance, but I'm at a loss for other options

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Luna Dragofelis is moving to void.lgbt and Elischeva91 reshared this.
I'll either have root xor GrapheneOS, in case any suggestions depend on that. Which phone I buy depends on whether @GrapheneOS can be useful here
Btw, DNS blocking (e.g. hosts file) isn't a good option because:
- That can't be done per app, and some apps require access to Google APIs where others (like Signal) don't
- I assume many trackers will just fall back to IP addresses since it's trivial to do
Many people wrongly believe they can prevent sharing with third parties through filtering on the client side. That won't work if you're letting them connect to anything else, especially their own services directly.
There are also many apps using DNS itself as a 2-way communication system. DNS resolution itself allows communicating to the nameservers for a service through your DNS resolver server. It's a full blown 2 way communication system. Can include a random value to bypass caching.
@GrapheneOS Thanks for the replies!
I am aware that, if I let e.g. the train company talk to their train servers, they can indeed send anything over that connection and then proxy it to whoever. Beyond permission limits/scopes, blocking IP traffic to trackers is all I can really do though, so that's what I've been doing. (I can't reasonably forego a few specific apps as mentioned in the first message of the thread)
Even when denying all unneeded permissions, [1/2]
@GrapheneOS [2/2] if my device pings the server from various IP addresses (e.g. my parents' WiFi, then back home at a similar time as my partner's device, etc.), this metadata reveals exactly where I sit in the social graph and where in the world I go
Thinking about this, maybe I should accept that it pings the mothership but I could force those apps to only ever use a VPN so that they never see a second IP address
Or is this simply too paranoid (not a realistic thing they do)?
Using an always-on VPN makes a lot of sense for privacy. Mullvad and Proton are both good choices with open source apps. Both are supportive of our work. You should use Contact Scopes and Storage Scopes whenever possible and we have more features in the same style coming after Android 16 for Location (better than the existing Mock Location), Camera, Microphone and other permissions.
You can also use multiple profiles. We plan to further improve Private Space and enabling multiple per user.
do you use a screenreader?
if so, can you please recommend me any libraries, standards, best practices or resources i could use for making my project's interface more accessible?
some goes for people who depend on other accessibility features, please name them!
the platforms i want to target is the web browser, a TUI, a CLI and an Android and iOS app
💙🩷💜Ⓑⓡⓔⓣⓣ🐡🍉🐧 likes this.
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Tuchowski, zorakeba:~$ gone -fishing 🎣, 💙🩷💜Ⓑⓡⓔⓣⓣ🐡🍉🐧, Tóth Gábor Baltazár, Rita, Dee, Calicosine, Cainmark Does Not Comply 🚲, Lazarou Monkey Terror 🚀💙🌈, nocci [cyberpunk'd] and Elischeva91 reshared this.
the most important thing is to just try it yourself
try using it with your eyes closed and a screenreader
can you find all the buttons and info that you need?
Cainmark Does Not Comply 🚲 reshared this.
For the "other accessibility features" part, and often forgotten: Low motion mode.
Nothing should move unless part of a core feature (e.g. if I play a video that video is allowed to move, starting automatically is not allowed; in a game NPCs/enemies are probably supposed to move on their own), or explicitly requested by the user (e.g. a notification appearing is motion, but if the user enables notifications that's okay, but it shouldn't slide/wobble/…). Animated GIFs and similar are poison.
UI elements shouldn't appear and then jump around, best just before one wants to click/tap.
No unrequested pop-ups. Especially no delayed ones.
If your web version contains images, specify the size in HTML so other page elements won't jump around when enough of the image loads for the browser to deduce image size.
Unfortunately I don't know how current tech can avoid jumps when a stylesheet or font loads later than the start of HTML recording.
@project1enigma @airtower i'm not using HTML, that's the fun part
i redesigned literally everything from the ground up, using all my hatred for the modern inaccessible corporate centric web
But you said you target web browsers too? Even if you don't generate textual HTML (but for example JS or WebAssembly only) you'll generate the semantic equivalent of it probably (i.e. manipulate DOM)? And once you do that you have the same risks of flickering/jumping
I just thought, unless you use Flash (ducks&runs) ;)
Or HTML5 canvas but I don't know how you'd attach accessibility properties if everything is just a canvas.
Cainmark Does Not Comply 🚲 reshared this.
What unlikely, blue sky development would instantly restore your faith in humanity?
Here some ideas for inspiration:
#Meta going bankrupt and everybody is on the #fediverse
Testing negative for #sociopathy being a precondition for any leadership role
Aggressive wars being condemned by everybody, turning aggressors into total pariahs
The #unitednations being accused of having too much power
Everybody holding an actual #linux phone
Money acquiring a moral backbone
Ramin Honary likes this.
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@Orion not sure there is a real sociopathy test so this is a bit speculative. But there are psychology experiments indicating e.g., a propensity to cheat being more prevalent among some professions versus the norm.
The alternative would be for the privileges of leadership positions being structured so as to not incentivise self-selection by the worst characters. Seems even more implausible.
@RealJournalism yep. These accusations are pre-emptive strikes to ensure that the UN (and supranational organizations more generally) never get actual power and remain talking shops.
Its a vile strategy that ensures significant human suffering will continue.
The logical attitude if people actually cared would be that problems should be discussed and solved at the scale they represent.
Global stuff (pandemics, climate change etc.) can only be addressed globally.
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@Uair
> How about Tesla stock dropping far enough Musk can't meet his margin call and ends up on the breadline?
he will just bailout Tesla the way he did Twitter, with xAI shares that are worth infinity 🤣
we truly live in the Twilight Zone
#Klimakatastrophe heute:
- Fluten Indien, Nordosten
- Fluten Nigeria, Onitsha (700+ Tote)
- Fluten USA, Wichita Kansas
- Tornado Chile, Puerto Varas
- Fluten Slowakei, Roycany
derklimablog.de/wissen/die-lis…
Angst lähmt. Hoffnung hilft nur, wenn sie von der Realität ausgeht. Diese gilt es einzuordnen. Das motiviert zum Handeln und ergibt Selbstwirksamkeit.derklimablog.de
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thehindu.com/news/national/nor…
bbc.com/news/articles/c071jz90…
foxweather.com/weather-news/fl…
weather.com/de-DE/wetter/ausla…
instagram.com/reel/DKdmjyMzuQu…
Severe thunderstorms triggered a rare Flash Flood Emergency in Central Kansas on Tuesday, dumping up to 6 inches of rain in just mere hours and submerging streets across eastern Wichita.Andrew Wulfeck (Fox Weather)
Hallo im troet.cafe! Dies ist die derzeit größte deutschsprachige Mastodon Instanz zum tröten, neue Leute kennenlernen, sich auszutauschen und Spaß zu haben.Mastodon, gehostet auf troet.cafe
GuettisKnippse likes this.
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Non-regular reminder that #Alttext is nothing anyone has to be grateful for but a basic human decency.
And i don't care if you post about #Ukraine, #Refugees, #transrights , #fascism, #climate or anything else you deem as the most important cause ever. Post it in a way that we all can understand or i won't fav or share.
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Mag auch gerne Tipps. Soll eine Bussiness-Mail für einen Selbständigen sein. Mit allem, was da so dran hängt: Geschäftsgeheimnisse, Datenschutz, Steuergeheimnis etc. Da wir in Sachen Adresse öfter umziehen (warum gehen die Mietverträge immer nur ein Jahr?), wäre es gut, wenn die Adressänderung möglichst einfach ist und international funktioniert (um sie viele Jahre behalten zu können, ohne, dass wir jetzt schon wissen, was (auch der Staat) sich als dauerhafter Standort rausstellt).
also ich hab keine Erfahrung mit Business-Anforderungen, aber privat verwende ich Netcup [1] und fand den Support bis jetzt immer schnell und kompetent.
[1] netcup.com/de/
Hey everyone!
I'm a 19-year-old from Bangladesh, part of the Gen Z generation. I’m passionate about privacy, FOSS, and freedom of speech. As a practicing Muslim, I find balance and peace in my faith.
I love programming, mainly in Python and C for now, and I'm an avid reader. Recently, I fell in love with chemistry after reading "The Disappearing Spoon."
I stand firmly against any forms of racism and genocide. As an introvert, I grew up feeling a bit lonely because I didn't find many people like me.
Looking forward to connecting with like-minded folks here!
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Yes, I have seen that your account is on an Akkoma instance.
Greetings with #Calckey and have fun with Akkoma
Mir ist heute morgen (sehr spät) eingefallen, dass meine Domains bei einem Anbieter noch unter meinem alten Namen laufen...
Support angeschrieben. Ich soll einen Inhaberwechsel durchführen.
I: "Es findet kein Inhaberwechsel statt - mein Name hat sich geändert."
S: "Ja, nee, das heißt im System nur so. Das ist der übliche Weg."
I: "Okay."
Ich schubse also einen Inhaberwechsel für die erste von 8 Domains an.
Mail kommt mit Bestätigungslink, unter welchem ich die neuen Inhaberdaten eingeben soll --- und bestätigen, dass mich der Inhaberwechsel eine Gebühr von 23,75€ kostet (!)... Das sind knapp 200€ für alle Domains. Nö. Nö. Nein.
Abgesehen davon läuft dann das Konto, auf dem die Domains verwaltet werden, weiter unter <Deadname>.
Nö. Nein. Nope.
Support behauptet, das Problem nicht zu verstehen. Muss ich also wieder mal einen haptischen Brief per Einschreiben losschicken....
#SBGG
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Neil Brown, Elischeva91, UkeleleEric and Tóth Gábor Baltazár reshared this.
WG-Easy zum einfachen Aufsetzen eines WireGuard-VPN wurde für Version 15 komplett neu geschrieben und dabei das Aufsetzen des VPN weiter vereinfacht.Ferdinand (LinuxNews.de)
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Das ist ein so geiles, vermutlich auch unbeabsichtigtes, Experiment von @thoralf.
Wie die Männer mit ihren ganzen Kommentaren erklären wollen, dass AI ja nicht männlich ist, gar nicht ein Geschlecht hat und sowieso der Artikel *die* KI wäre und überhaupt wäre der Drang zum Erklären ja nicht nur bei Männern so.
Manche Typen sind Satire und Stereotyp in einer Person und dabei sehr männlich 😂.
soc.umrath.net/@thoralf/114612…
Ich werde in Zukunft die ganzen kommerziellen "AI"-Plattformen (ChatGPT, Grok, Gemini, etc.) als "ManaaS" (#Mansplaning as a Service) bezeichnen.Die erklären aus dem Brustton der Überzeugung Dinge, von denen sie absolut keine Ahnung haben und erfinden "Fakten", wenn es ihnen in den Kram passt.
Selbst wenn sie erwischt werden, machen sie mit einem "anyway ..." einfach weiter und sind vollkommen von sich und ihrer Überlegenheit überzeugt.Also: #AI = #ManaaS (Mansplaining as a Service)
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Mehr als ein "like" kann ich als direkte Reaktion ja nicht setzen. Aber hier hätte ich sehr gern ein Smiley der Kategorie "hämisches Grinsen mit Tränen in den Augen" gewünscht.
Also kommt es textuell.
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Aurin Azadî, Bugspriet, Elischeva91, Tuchowski, Max Xaine, axebos, tessarakt, Martin Schröder 🇺🇳, GreenSkyOverMe (Monika), Max, Holger Dittmann, Lord Caramac the Clueless, KSC, reindeerphoto, Klaus Stein, Lars Marowsky-Brée 😷, Aubrieta, Maxi 12x 💉, Ralph Paßgang, Andreas, AppleWoi, Blume, die, 👩🌾🎓🇺🇦🌈🕊Sylvia & Netti🦮🇵🇹🌞, DonNegro, GunChleoc, Verfassungklage@troet.cafe, Jan ⦁ Eckernförde, Daniel ✅, ☢️ Waschbär ☢️, Kilian Evang, Mathias Hasselmann, Florian Schmidt, wheels to go, Schlaftablette, toco, Kettwachsler and Corinna (versiffte Göre) reshared this.
Ganz vergessen:
Die Pluderhosen-Saison ist eröffnet
Und natürlich gibt es in diesem Jahr eine neue dazu
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The image shows a business card held by a person. The card is predominantly light blue with red text and a red dress silhouette at the bottom. The text on the card reads "Feeling India" in large red letters on the right side, and "Inh. Harjit Singh" in smaller red letters above it. Below this, the card provides contact information: "Tel: 01797459605" and "Tel: 017683409" on the left side, and the address "Raum 335 Halle 3, Herzbergstr. 128-139, 10365 Berlin" on the right side. The card is placed on a grey fabric surface, possibly a couch or a table, with a colorful patterned fabric visible in the background.
Provided by @altbot, generated privately and locally using Ovis2-8B
🌱 Energy used: 0.205 Wh
I’m kinda done with Mastodon. It’s been my main spot, but it’s missing quote posting, which drives me nuts—I just wanna comment on posts without resharing everything! Also, it’s eating up my server’s resources, and I’m running a bunch of stuff on one machine, so I need something that doesn’t hog CPU or disk space.
I used Akkoma with Mangane frontend before and really liked how light and customizable it was. Problem? The database got huge, and I couldn’t find simple tools to clean out old stuff. It was like digging through a messy closet. I’m thinking of trying Akkoma again, but is there a way to keep the database under control?
I’m also looking at Misskey—it seems fun with quote posting and a cool community. But does it use a lot of server resources? How hard is it to back up or move to another server? I’d love Mastodon API support since my clients need it.
#Mastodon #Fediverse #FediPoll #Poll #Akkoma #Pleroma #Misskey
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my instance has been alive for 4 years, with a 4gb database. I don't think that's overly bad.
Settled on Mastodon due to the web ui, mfa support, and administrative tools. I love gts just wish it was more fleshed out.
Prob best to just spin up a cloud server instead of self hosting. And find a cheap s3 storage bucket
I only have one other person who occasionally posts 😂 no one wants to join my server
¯\_(ツ)_/¯
snac. It has a tiny tiny footprint, and is a single self-contained executable. codeberg.org/grunfink/snac2
are you maybe follwoing relays that the database is getting large quickly?
bc those tend to cause that.
at any rate, for Akkoma, see docs.akkoma.dev/stable/adminis…
i weekly run MIX_ENV=prod mix pleroma.database prune_objects --keep-threads --prune-orphaned-activities
Ich klicke mich gerade durch Mini-UPSs, finde aber nix praktikables für mich *nerf
Brauche was mit 5V/>=3A (USB-C oder Hohlstecker) und 12V/>=3A Kapazität erstmal nachrangig die Dinger sind günstig genug um den Akku zu erweitern ;)
230V Eingang wehre cool aber kein muss, vielleicht hat jemand einen Tip.
nocci [cyberpunk'd] likes this.
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Vielleicht lesen hier Expert:innen für Kinderbücher mit?
Ich war als Kind begeistert von den Büchern von Richard Scarry, habe dann als Erwachsener auch mal die englischen Originale gelesen — und bin anhand dessen draufgekommen, dass Scarry eine geniale deutsche Übersetzerin hatte.
Sie heißt (hieß?) Annemarie von Hill, und über sie ist kaum biografische Information zu finden.
Weiß jemand mehr über sie?
(Gerne weitertröten.)
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dasgrueneblatt, marzuq märzenbecher, Elbwiese, Sinchen Müller, DieHäkels 🥀🕯️🚴🏼+🐘🖤, Ute S., Dierk Haasis, Pterry, Pearl22 - never give up!, Nordwind07 and Elischeva91 reshared this.
Juhu 🎉
Der #NABU hat nun seine eigene, offizielle Fediverse-Instanz. Als NABU-Jena hatten wir die Ehre, den Umzug zu testen. In Zukunft werdet ihr hoffentlich viele unserer Verbände hier wiederfinden.
Du hast ein Déjà-vu? Jupp diesen Tröt hatten wir gestern schon, aber heute mit dem richtigen Accountnamen. Wir haben euer Feedback beherzigt und einige Anpassungen vorgenommen. ❤️
#Mastodon #Fediverse #Jena #Unabhängikeit #OpenSource #neuhier
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Jörg 🇩🇪🇬🇧🇪🇺, padeluun ⁂, Elias Probst, why-not @Heike, RigsbySiv, Elischeva91, nieebel, Lumiukko, Jörg Müller, Daniel Django (Akkoma), axebos, Aubrieta, Jan ⦁ Eckernförde, gErrIET 😁🐧🍓 #FckAfD, RalphStark 🖤 and Bugspriet reshared this.
Sehr schön. Freue mich immer, wenn ich einen Thüringer Account im Fediverse finde. Muss sofort gefolgt werden.
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@pascal_f @storch Moin! Der NABU Mastodon Server wird ehrenamtlich neben meiner Tätigkeit in der NABU IT betrieben. Ich sehe Mastodon weniger als Social Media sondern eher als Werkzeug zur digitalen Gliederungsvernetzung als Teil des NABU Netz.
Der @NABU Account wird vorerst von mir gepflegt und repostet bsky posts. Es geht bei diesem Server aber wie gesagt eher um ein Angebot für die Gliederungen und weniger zentral für die BGS und soll möglichst auch dezentral aus dem Verein heraus moderiert und administriert werden. (zZ von mir und Max)
Möglichkeiten, aus einem IPv4-Netz ein IPv6-Gerät zu erreichenOpas IT zu Hause
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FranckRaisch
Unknown parent • • •Kai und der Andere 🎗️
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